Heckenvorbereitung

Gestern war „Garten“tag. So richtig Garten kann man unsere braune Wildnis natürlich noch nicht nennen, aber die ersten Spatenstiche sind getan. Lange habe ich überlegt, welche Hecke ich vor dem Haus setzen möchte. Es sollte ein heimisches, ungiftiges Gehölz sein, auch im Winter noch hübsch aussehen, und am besten noch Nahrung für Insekten und Vögel bieten. Meine Wahl fiel auf eine Weißdornhecke. Typische Cottagegartenumrandung, Früchte zum Verzehr geeignet – nicht nur für Vögel, sondern auch für Menschen. Im Frühling hat sie viele kleine weiße Blüten, die sehr gut duften (Weißdorn ist ein Rosengewächs) und die roten Früchte sehen auch im Winter noch wunderschön aus und passen einfach perfekt zum roten Haus. Ich habe sie im Internet bestellt, wurzelnackt, 40 Stück – mal sehen wie weit wir kommen.

Gestern haben wir nun also das Gelände vorbereitet… Mit Spaten und Forke bewaffnet haben meine Schwester und ich versucht, die Grassoden abzutragen, mit mäßigem Erfolg. Gut ist es, wenn man dann einen netten Nachbarn hat, der gerade einen Minibagger samt Baggerführer auf dem Grundstück hat und uns das Gespann spontan „borgt“. Nach 20 Minuten waren die Grassoden weg und im offenen Leitungsgraben des selben Nachbarn versenkt und der Heckenstreifen durchgegraben! So mussten wir das Gelände nur noch ein wenig modellieren und in den nächsten Tagen kommt die Hecke in die Erde und wächst hoffentlich gut an. (Bilder folgen)

 

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