Schneeweißchen und Schwedenrot…

…passen ganz hervorragend zueinander. Der Winter hat uns in diesem Jahr fest im Griff und ich liebe es, unser Haus im Schnee zu fotografieren. Die Bilder sind am letzten Dienstag um halb acht morgens entstanden, als ich den Gehweg vom Schnee befreit habe:

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Die Weißdornhecke hebt sich im Schnee gut ab und man kann ihren Verlauf gut erkennen. Ich freue mich schon auf das Frühjahr, wenn sie austreibt und wieder schön grün ist. Im Hintergrund ist unsere Gartenhütte – noch mit Beleuchtung, weil es im Schnee einfach so schön aussieht…

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Das Grundstück links von uns ist nun auch bebaut und das Haus wird bald bezogen.

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Der Rosenbogen ist noch provisorisch und soll bald einem Holzbogen weichen, der am Zaun hochgezogen wird. Im Winterschlaf ist zur Zeit noch die Kletterrose Jasmina, auch ihre Blüten kann ich kaum erwarten.

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Ich liebe Schnee und einen schönen Winter, aber sobald Weihnachten vorbei ist, juckt es in meinen Fingern und ich würde am liebsten sofort anfangen, im Garten zu buddeln. Jetzt gerade schneit es aber wieder und ich erfreue mich am Weiß und übe mich in Geduld…

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Hinter dem Haus ist der Blick frei in die Landschaft. Wenn ich dort stehe und Richtung Feld und die Berge des Schwarzwalds blicke wird mir erst klar, welches Glück ich habe und dass ich mit dem Kauf dieses Grundstücks alles richtig gemacht habe.

Ich wünsche allen Lesern ein glückliches Neues Jahr 2017!

Die Terrasse ist fertig!

Wenn ich schon dabei bin, dann schicke ich auch gleich ein paar Bilder nach, die Euch zeigen, wie es um mein Haus herum aussieht. Wir waren den ganzen Sommer so fleißig, dass ich nun eine handfeste Entzündung in beiden Ellbogen habe. Ich finde aber, dass es sich gelohnt hat. Nun lasse ich den Garten ruhen und warte schon gespannt aufs Frühjahr, wenn hier alles zu neuem Leben erwacht.

Mitte September haben wir an einem Samstag ordentlich geschuftet und unsere Terrasse gebaut. Wieder habe ich Douglasie verwendet und auch dieses Mal habe ich das Holz mit sioo:x Holzschutz behandelt. Das Ergebnis ist wirklich schön geworden und obwohl ich noch keine Langzeiterfahrunge habe, kann ich sagen, dass sich der Kauf des nicht ganz billigen Produkts gelohnt hat.

 

 

Unsere Terrasse misst 3 x 6 Meter und biete ausreichend Platz für unseren Tisch und den Grill. Unsere Terrasse geht nach Süden und wird wohl nur im Frühjahr und im Herbst richtig genutzt, denn im Sommer wird es ohne Schatten viel zu heiß. Im Sommer sitzen wir hinter dem Haus in oder vor unserer Hütte. Irgendwann soll einmal eine Pergola über der Terrasse entstehen, aber das wird noch eine Weile dauern, fürchte ich…

 

 

Vor und hinter dem Haus ist nun richtiger Rasen, obwohl die Saat hinter dem Haus nicht so richtig gut wächst, was aber wohl am Schatten liegt. Mir wurde aber gesagt, dass es im Frühjahr noch aufgeht. Ich bin gespannt. Wir haben außerdem aus alten Klinkern Wege verlegt, einige Sträucher zum Sichtschutz gepflanzt usw…

Der Boden hinter dem Haus war so verdichtet, dass wir nur mit schwerem Gerät durchkamen. Gut, wenn man hilfsbereite Nachbarn hat:

 

 

Alle haben angepackt diesen Sommer: meine Kinder, meine Eltern, meine Schwester (die maßgeblich für die Klinkerwege verantwortlich ist – danke, Steffi) und die Freundin meiner Mutter, die schon beim Hausbau eine Riesen-Hilfe war und immer mit anpackte.

 

 

Der Garten ruht nun, aber im Haus gibt es auch noch einige Baustellen. Das wird wohl unser Winterprojekt.

To be continued…

 

 

Gartenhütte, Teil 1 – Das Fundament

Leider hat uns das Wetter in den letzten Wochen oft einen Strich durch die Rechnung gemacht und wir kamen nicht so gut voran, wie es vorgesehen war. Mein Grundstück glich einer Seenlandschaft

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Immerhin ist es so aber auch schön grün und wenn jetzt noch ein wenig Sonne auf die Pflanzen scheint, wird die Natur förmlich explodieren.

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Gestern haben wir nun aber endlich mit dem Bau der Gartenhütte hinter dem Haus anfangen können. Zwar musste ich zunächst die Fundamentgräben per ausgeklügeltem Drainagesystem von Regenwasser befreien, aber dann konnte ich sie mit Kies füllen. In den Kies haben wir alte Eisenbahnschwellen gelegt. Da meine Eltern gerade ihre Gartenhütte abbauen, konnte ich ihre Materialien verwenden.

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Von oben betrachtet

Die Hütte wird einen ca. 1,50m auf 3m langen geschlossenen Teil haben und eine 3,5m auf 3m langen offenen aber überdachten Teil, damit man auch bei Regen draußen sitzen kann. So ungefähr stelle ich es mir vor

 

Da mein Grundstück eine Nord-West-Ausrichtung hat, ist die Terrasse am Wohnzimmer vor dem Haus, ich wollte aber gerne auch hinter dem Haus, mit Blick auf die Felder und den Schwarzwald eine Sitzmöglichkeit haben.

Drückt uns die Daumen, dass das Wetter endlich besser wird, damit wir die Hütte diesen Sommer auch noch nutzen können.

Fortsetzung folgt – hoffentlich bald 😉

Die Baugenehmigung…

ist noch nicht da. Aber mein Bauleiter, der Herr Joppa, ist auch noch bis 25. Juni in Urlaub, also mache ich mir keinen Stress.

Immerhin hat sich heute der Elektriker gemeldet und hat mich darauf hingewiesen, dass der Baustromkasten, wenn ich ihn über ihn beziehe, viel zu teuer wird, denn er sitzt ja in Berlin! Das finde ich echt bemerkenswert und sehr freundlich, hätte er ja nicht sagen müssen. Also mache ich mich jetzt auf die Suche nach einem ortsansässigen Elektriker und beantrage Baustrom und Kasten hier vor Ort.

Der Tiefbauer, der meinen Wasserzählerschacht an das Wassernetz anschließt, hat mich neulich auch schon angerufen. Die kommen irgendwann in den nächsten Wochen, also muss ich den Zählerschacht bestellen, liefern lassen und lieb darum bitten, dass die Firma ihn mir auch einbuddelt. Nebenbei habe ich natürlich erwähnt, dass mein Vater und sein Vater sich gut kennen, schon oft zusammengearbeitet haben, und, und, und… Wie wichtig Beziehungen sein können, merke ich zur Zeit häufig. Blöd nur, dass meine Nachbarin P. vom Bauamt nicht für mein Dorf zuständig ist und wir keinerlei Beziehung zu ihrem Kollegen Herrn M. haben…

Dafür freu ich mich aber für meine zukünftigen Nachbarn, die schon fleißig am Bauen sind und dass der Weg hinter meinem Grundstück nun sauber gekiest ist. Das wird super! Mein geistiges Auge ist schon ganz müde vom vielen Vorstellen 😉

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Der kleine Bauherr

Bis bald, Eure Heike

Wieder ein paar Haken gesetzt!

Gestern kam ein Brief von der Firma Akost mit den geänderten Plänen für unser Haus. Ich hatte mich ja vor knapp zwei Wochen nun doch noch für ein zweites Küchenfenster entschieden:

image-10Jetzt ist das Fenster genau 60 cm breit und passt perfekt über die Theke meiner Küche. Meine Tochter hat schon Dekoideen – Lichterkette, Kerzen, das volle Programm. Die Pelargonie sieht draußen sowieso schöner aus 😉

Außerdem schickte mir Herr Wimmer gestern das Bestellprotokoll, das ich sorgfältig gelesen und ohne Änderung heute zur Post gebracht habe.

Zu meiner großen Freude kam dann heute auch endlich die Kaufpreisfälligkeitsmitteilung des Notars, d.h. dass die Eigentumsvormerkung eingetragen wurde und dass die Stadt kein Vorkaufsrecht ausüben wird. Für mich bedeutet das, dass die Bank nun alle Unterlagen hat, um das Darlehen auszuzahlen. Halleluja! Hoffentlich reicht es ihnen auch wirklich, denn bei der DSL weiß man ja nie, was denen noch so einfällt.

Jetzt ist also der Papierkram größtenteils erledigt und wir warten nur noch auf die Baugenehmigung, dann kann es wirklich losgehen!

Ich fühle mich gerade ganz wunderbar und selbst der Anblick meiner Chaos-Küche und der letzte Grundschulelternabend meines Sohnes heute können meine Laune vermiesen!

Habt einen schönen Abend – Eure Heike

Die Spannung steigt… und meine Nervosität auch!

Kennt Ihr das? Das Bestellprotokoll naht und die Nervosität der Bauherren steigt? Gestern Abend habe ich tatsächlich noch zwei Dinge an meinem Haus geändert, die für den Bauantrag natürlich nicht relevant sind, aber mich doch ruhig schlafen ließen. In der Nacht zuvor hat mich das nämlich ein paar Stunden gekostet…

Meine Küche hatte bisher nur ein Fenster nach Nord-Osten, an der Westseite ist eine 3,90 Meter lange Küchenzeile mit einem 90 cm breiten Standherd geplant. Auf den kompletten fast vier Metern hatte ich bisher kein Fenster und ich wünschte mir für meine Küche mehr Licht. Ich koche und werkle gerne in der Küche, darum liegt mir die Planung besonders am Herzen. Nun habe ich mich für ein zweites, schmales Fenster entschieden, 70 cm breit und es bildet sozusagen den Abschluß der Theke, sodass auf die 2,10 Meter Thekenfläche natürliches Licht fällt. Ich sehe schon die Appleblossom-Pelargonie vor meinem geistigen Auge…

Pelargonie "Appleblossom Rosebud"

Außerdem hat Herr Wimmer mich auf eine Sache aufmerksam gemacht, die mich sicher irgendwann auch gestört hätte: Im Flur sind zwei Türen auf der rechten Seite. Die erste ist die Tür zum Gäste-WC, die zweite die zum HWR. Die erste Tür geht nach außen auf, die zweite nach innen. Das bedeutet, dass das Türblatt bei der ersten Tür in der Zarge bündig mit der Flurwand ist, die zweite Tür in der Zarge zurückgesetzt ist. Jetzt gehen beide Türen nach außen auf und das Problem ist gelöst! @ Rico: ich erinnere mich, dass Du mir schon vor einer Weile den Vorschlag gemacht hast, die HWR-Tür nach außen aufgehen zu lassen, damit im HWR mehr Platz ist. Jetzt haben wir also zwei Fliegen mit einer Klappe geschlagen.

Im Grundbuchamt hat sich auch was getan, immerhin haben die Damen und Herren nun mal die Unbedenklichkeitsbescheinigung vom Finanzamt angefordert. Ich sehe das als Fortschritt und hoffe, dass die Grundbuchabschrift nun bald ihren Weg zur Bank findet!

Genießt die Frühlingssone – ich gehe jetzt ne Runde mit meinem Hund – Eure Heike

Die Definition von Geduld

Und wieder warten wir, alles zieht sich, es geht nicht weiter und wer macht plötzlich Druck? Die DSL, man glaubt es kaum… Liebe Banker, habt Geduld oder wendet Euch an mich, wenn Ihr nicht weiter wisst. ich habe schließlich von Euch gelernt, was es heißt geduldig zu sein. Im Duden steht unter Geduld: Ausdauer im ruhigen, beherrschten, nachsichtigen Ertragen oder Abwarten von etwas. Das könnt Ihr, ich bin mir sicher!

Aber von vorne: am 11. Dezember habe ich den Kaufvertrag für mein Grundstück unterschrieben, Grunderwerbssteuer und Norarkosten längst beglichen und so warte ich nun schon seit fast vier Monaten auf die Kaufpreisfälligkeitsmitteilung des Notars. Die möchte nämlich die Bank haben, bevor sie mir das Darlehen auszahlt. Also habe ich vor vier Wochen mal beim Notariat angerufen, um zu fragen, was da los sei. Es stellte sich heraus, dass die Auflassungsvormerkung noch nicht eingetragen ist, was wohl selbst die Dame beim Notariat merkwürdig fand und so hakte sie beim zuständigen Grundbuchamt nach. Das Problem ist, dass die Umlegung des ehemaligen Ackerlandes in Baugrundstücke noch nicht im Grundbuchamt eingetragen ist und darum kann auch noch keine Auflassungsvormerkung eingetragen werden und die Kaufpreisfälligkeit nicht übermittelt werden. Liebes Grundbuchamt, Ihr dürft ruhig ein wenig schneller arbeiten und habt nun echt genug Geduld gehabt.

Aber der Verkäufer des Grundstücks ist darüber im Bilde und der ist natürlich meine stärkste Waffe, denn er möchte schließlich auch an sein Geld kommen. Und so hoffe ich, dass sich alles klärt und wir bald mit dem Bau beginnen können, denn seit drei Wochen ist der Bauantrag beim Amt, d.h. in spätestens 9 Wochen bekommen wir die Genehmigung (wenn denn der Fahrradstellplatz ordnungsgemäß eingetragen wurde ;))

Kommt gut durch den stürmischen Tag – Eure Heike