Hände weg von SmartHeat…

…zumindest was den Kundendienst betrifft! Hinter dieser Aussage stehe ich voll und ganz und kann sie auch belegen. Also kein wütendes Bloggeschreibsel einer gefrusteten  Hausbesitzerin, sondern eine Tatsache!

Wer meinem Blog schon länger folgt, weiß um das Drama der Inbetriebnahme meiner Erdwärmepumpe der Firma Smartheat. In Kurzform: Zur Estrichaufheizung musste die Heizung in Betrieb genommen werden. Unser Installateur durfte das aber aus Garantiegründen nicht machen, so die Firma SmartHeat. Ein Servicetechniker musste her, doch für meinen PLZ-Bereich gibt es nur drei und alle sind zwischen 75 und 105 Kilometern entfernt. Zu weit, nur um einen Wärmepumpe anzuschließen! Also kam einfach keiner….drei Wochen lang nichts. Erst als sich Herr Wimmer eingeschaltet hat und der Besitzer der Firma Akost drohte, dufte Christian Preller, der Installateur, telefonisch verbunden mit Herrn Schrempp, Vertragspartner der Firma SmartHeat, die Heizung in Betrieb nehmen. Wer es genauer nachlesen möchte findet alles unter dem Stichwort Heizung.

Viel später als geplant, lief die Heizung dann aber endlich, doch trotz der Freude blieb die heimliche Angst vor dem Heizungsausfall. Hier ein Zitat aus einem früheren Blogeintrag (24.11.15):

Liebe Firma SmartHeat und Vertragspartner, wenn das Ihre Vorstellung von Kundendienst ist, dann hoffe ich, dass Ihr Gerät absolut störungsfrei läuft und ich niemals einen Techniker benötigen werde…

Hier sind wir nun also,,,, nach einem Jahr und neun Monaten die erste Fehlermeldung. Zwei Tage später hatten wir kein warmes Wasser mehr. Auch die Heizung ging nicht, was bei 30 Grad Außentemperatur aber nicht ganz so dramatisch war. Ich habe gleich darauf bei Frau Hendes von Akost angerufen und die Störung gemeldet, worauf sich nichts tat… und zwar nicht ein paar Tage nicht, sondern geschlagene sechs Wochen!!!

Nach sechs Wochen schrieb ich Frau Hendes erneut an. Daraufhin sagte sie mir, dass sie mit Herrn Preller gesprochen habe, der sich bei mir meldet und mit fernmündlich Lösungsmöglichkeiten anbieten könnte. Zur Erinnerung: Christian Preller ist kein Vertragspartner der Firma SmartHeat, von denen weiterhin kein Wort! Wir haben dann telefoniert und Christian sagte mir, dass er von SmartHeat eine Mail mit folgendem Vorschlag bekommen habe: Wir sollten einen Heizkreis (wir haben den im Wohnzimmer genommen) auf dauerhaften Betrieb gestellt. Schön und gut als vorübergehende Lösung. Wasser war immerhin wieder warm und auch die Heizung lief wieder an. Die Fehlermeldung besteht aber nach wie vor. Dann wieder 14 Tage nichts…

In einer weiteren Mail an Frau Hendes vom 22.10. mahnte ich dann erstmals in etwas ungeduldigerem Ton an, dass nichts passiert sei und dass ich dringend um Entsendung eines Vertragspartners der Firma bitten würde. Erstmals erhielt ich prompt, am nächsten Morgen, Nachricht von Frau Hendes, dass sie sich um beide Angelegenheiten (meine Fensterkreuze scheinen nämlich auch verschollen zu sein, seit sieben Monaten auch hierzu kein Wort!) kümmere.

Das war vor vier Wochen…seitdem Funkstille! 

Vor acht Tagen meine letzte Mail an Akost, wieder nichts: Frau Hendes scheint sich in Luft aufgelöst zu haben.

Mein weiteres Vorgehen sieht nun folgendermaßen aus: 1. Brief an Akost mit Abmahnung und Fristsetzung. 2. (wenn wieder nichts passiert) Übergabe der Angelegenheit an meine Anwältin.

Das ist überhaupt nicht meine bevorzugte Vorgehensweise, aber ich fühle mich absolut hinters Licht geführt, sowohl von SmartHeat als auch von Akost. Die Baufirma musste sich doch doch der geringen Dichte an Vertragspartnern bewusst sein. Hier im Süden kennt niemand diese Firma. Ich habe bei allen hiesigen Firmen angerufen, die sich mit Wärmepumpen auskennen, doch keiner kennt die Geräte von SmartHeat. Von dem Problem mit unseren Fensterkreuzen (die vor sieben Monaten wegen eines Lackschadens abgenommen und nach Norwegen geschickt worden sind) ganz zu schweigen. Außerdem bestätigten mir einige Kommentare von Instagram-Followern auf meinen gestrigen Post, was ich mir schon dachte: Kaum ist die Bauabnahme erfolgt, ist man als Bauherr(in) vergessen. Das habe wohl nicht nur ich erfahren müssen. Wir kümmern uns um Ihre Anliegen, irgendwann, in den nächsten fünf Jahren…

 

 

 

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Bauverlauf in Bildern

Auf der Seite der Firma Akost kann man übrigens den Hausbau eines Akost-Hauses in Bildern sehen. Ich finde es immer wieder spannend zu sehen, wann welcher Schritt dran ist. Gerade jetzt, wo der Baubeginn näher rückt, ist es fast schon zu einer meiner Lieblingsbeschäftigungen geowrden, andere Akost-Baublogs oder eben die Diashow anzuschauen. Ein bisschen beruhigt es mich zu sehen, dass wir es bis Weihnachten schaffen können. Das ist immer noch der Plan, auch wenn vielleicht im Inneren noch nicht alles picobello ist.

Akost ist im Landhaus Living Mai/Juni!

Gerade blättere ich das neue Landhaus Living und finde dort einen Artikel über Holz-Fertighäuser. Da darf die Firma Akost nicht fehlen:

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Das schöne graue Haus hat auch einen Blog und in der Akost-Baublogliste auf meiner Seite findet Ihr den Link dorthin. Kaffee kochen, Füße hoch und viel Spaß beim Lesen!

Eure Heike

Die Rechnungen kommen!

Vorgestern die (zweite) Rechnung des Notars und heute die erste Abschlagszahlung für unser Haus von der Firma Akost – mit der Provision für den Makler sind nun schon 15 000 € weg. Über die Notarkosten ärgere ich mich ein wenig. Durch das viele Hin und Her mit dem Grundstückskauf bleibe ich nun erneut auf Kosten sitzen, diesmal 875 € für die Erstellung des Kaufvertragsentwurf bei dem Notar, bei dem der Grundstücksmakler (viel zu früh) einen ersten Termin angesetzt hat. Nachdem der 4.11. geplatzt ist und der Makler den Termin abgesagt hat, bleibe ich nun auf den Kosten sitzen… Ärgerlich, zumal wir ja schon knappe 4200 € durch die Insolvenz  des ersten Bauunternehmens verloren haben. 5000 € futsch und natürlich denke ich darüber nach, was wir mit dem Geld alles hätten machen können, aber nun ist es einmal so. Diese Erfahrungen macht wohl jeder Bauherr früher oder später. Und die Freude über unser Projekt überwiegt, sodass ich es jetzt einfach ad acta lage und nach vorne blicke!

Jetzt gehe ich mit meiner Edinburgh-Truppe Pizza essen und freue mich auf die vielen Bilder – bis bald, Eure Heike

Auf ein Neues!

Herr Wimmer, unser Hausvermittler von der Firma Akost, hat am Wochenende wohl nicht viel Schlaf bekommen, denn schon heute waren alle Unterlagen in der Post, die die Bank nun wieder benötigt. Schnell alles weitergeleitet und nun heißt es schon wieder warten… Ich bin aber sehr zuversichtlich, dass es klappt und werde für Donnerstag schon einmal einen Termin beim Notar zur Nachgenehmigung machen. Die „Mehrkosten“, die eigentlich keine sind, weil im Hauspreis viel mehr Leistungen inbegriffen sind als bei der alten Firma, waren wohl kein Problem. Das meinte zumindest mein Finanzierungsberater, dem das neue Haus viel besser gefällt als das alte 😉

Wie immer halte ich Euch auf dem Laufenden – Eure Heike

Retter in der Not

Heute bin ich schon nicht mehr ganz so geschockt von der gestrigen Nachricht. Aber irgendwie ist es doch unglaublich: Da habe ich mir ein Referenzhaus der Firma angesehen, mit dem Bauherrn gesprochen und mir wurde versichert, wie zufrieden sie sind und wie transparent alle Kosten waren. Die Realität sah ganz anders aus… Haufenweise versteckte Kosten und eine Firma, die schon vor zwei Monaten von der drohenden Pleite gewusst haben muss. Die letzte Mail vom Geschäftsführer der Firma bekam ich aber am 25.11., darin fragte er nach meiner Finanzierung und ob wir bald den Werkvertrag machen könnten! Gut, dass meine Schwester Anwältin ist und die Sache für mich in die Hand nimmt, denn dieses Verhalten möchte ich wirklich nicht einfach so akzeptieren. Auch wenn ich die bereits bezahlten 4200 € sicher nicht wieder sehe.

Heute mache ich aber schon wieder Pläne für das neue Haus und visualiere heftig, liebe Steffi!

Das neue Haus heißt Bernd, ist 128 m² groß und kommt aus Norwegen von der Firma Akost. Der Vertriebspartner Herr Wimmer, ist schon dabei den Vertrag aufzusetzen. Danke für die schnelle Hilfe! Mein Schwedenhausblog wird nun also ein Norwegerhausblog und ich werde jeden Baufortschritt dokumentieren, um allen zukünftigen Schwedenhausbauern eine kleine Entscheidungshilfe zu liefern 😉

Ser deg snart! (Bis bald auf Norwegisch)

Eure Heike

Glück im Unglück – oder Abenteuer Hausbau

Heute endlich kam der lang ersehnte Anruf! Die Finanzierung ist genehmigt – yipiehhh!!! Aber jetzt kommt’s: mein Bauunternehmer hat Insolvenz angemeldet! Ich bin immer noch total von der Rolle, kann es einfach gar nicht glauben. Die 4200 €, die ich für die Pläne gezahlt habe sind wohl futsch, aber ich habe Gott sei Dank noch keinen Vertrag mit der Firma gemacht. Herausgefunden hat das übrigens die Bank, die das Gutachten erstellen ließ. Ich bin ganz beschämt ob der vielen bösen Gedanken die ich schon hatte. Den Anruf erhielt ich heute Abend um 18 Uhr nach einem langen Schultag mit Konferenzen und Schädelbrummen (die beiden gehören einfach zusammen). Da war ich erst einmal in Schockstarre.

Das Problem ist nun Folgendes: Die Bank gibt mir das Geld, wenn ich einen anderen Bauunternehmer auftreibe, der den ursprünglichen Kaufpreis nicht maßlos übersteigt. Und das alles vor nächstem Mittwoch, damit ich den Kaufvertrag für das Grundstück nachgenehmigen kann. Aber so wie es aussieht habe ich schon einen Bauunternehmer gefunden: Das Haus sieht nun nicht mehr so aus wie von mir geplant, aber es ist ein Schwedenhaus mit Veranda und mein Ansprechpartner war äußerst hilfsbereit und entgegenkommend.

Jetzt ins Bett, mal sehen, ob ich schlafen kann… Morgen dann mehr!

Schlaft gut, Eure von nichts mehr zu erschütternde Heike