Update-Update

Hier das versprochene Bauantrag-Update-Update: Die Vertretung von Herrn M. im Bauamt war sehr nett und hilfsbereit und von ihm weiß ich nun, dass die Verwaltungsarbeit abgeschlossen ist und alle gehört wurden. Niemand hat etwas dagegen, es gab keine Einwände und so kann der Bauantrag nun in die Technikabteilung weitergegeben werden. In ca. 10 Tagen soll ich mal Frau G. anrufen, die dort wiederum für mein Dorf zuständig ist und mich erneut erkundigen… Ich nehme an, dass dort dann nur noch entschieden wird, ob die Genehmigung tatsächlich erteilt wird, also sollte das doch nur noch ein rein formeller Akt sein.

Nun gut. Zwischenzeitlich habe ich aber den Wasserzählerschacht bestellt, den Tiefbauer, der mein Grundstück an das städtische Wassernetzt anschließt, gebeten, ihn mir auch einzubuddeln und mich um den Baustromkasten gekümmert. Der soll inklusive Anschluss und Abbau für fünf Monate 500 € kosten. Ich habe leider gar keine Vorstellung davon, was sowas kostet, aber von den beiden bisher eingeholten Angeboten ist das das günstigere. Mal sehen, bei ein paar Elektrikern frage ich noch an. Außerdem kamen gestern meine Badezimmerfliesen. Da hatte ich  ehrlich gesagt ein wenig mulmiges Gefühl, weil ich die Fliesen über ebay bei einem polnischen Fliesenhändler bestellt habe. Aber es lief alles super, Fliesen sind toll und wurden bis in die Waschküche meiner Eltern transportiert.

Außerdem, in der Hoffnung, dass ich dazu bald gar keine Zeit mehr haben werde, war ich heute beim Friseur 😉 Liebe Frau G, ich bin bereit!

Macht es gut – Eure Heike

Der Ortschaftsrat entscheidet!

Am Dienstag Abend wird der Ortschaftsrat über unser Bauvorhaben entscheiden. Zwei der Ortschaftsräte kennnen mich, weil ich ihre Töchter unterrichte – bleibt zu hoffen, dass ich immer gut zu ihnen war 😉

Ohne Scherz: unser Haus gibt keinen Anlass zu Diskussionen, also nickt bitte schön alles ab und lasst mir ganz bald die Baugenehmigung zukommen!

Neuer Stichtag: 31. Juni…

Das Bauamt hat mir einen Brief geschickt und voller Erwartung habe ich ihn geöffnet. Die Freude wich der Ernüchterung als ich las, dass „nun alle Unterlagen vollständig vorliegen“ und ich „mit einer Entscheidung bis 31. Juni rechnen“ kann. Da habe ich mich abgehetzt und die Unterlagen am 10. März zum Technischen Rathaus gebracht und dann das. Da erst am 31. März alles komplett war – wir mussten noch einmal nachlegen, auch wegen der fehlenden Fahrradstellplätze, begann die Dreimonatsfrist erst dann. Sind ja nur noch 75 Tage…

In der Zwischenzeit verkaufe ich hier alles, was nicht niet-und nagelfest ist. Erstens, weil ich nicht mehr so viel stellen kann und möchte, aber zweitens auch, weil ich irgendwie einen Neustart möchte – mehr Luft, weniger Kram. Also raus mit allem Unnützen! Erleichtert natürlich auch den Umzug… Wir haben schon ein Kässchen angelegt, in das wir die Verkaufserlöse stecken. Mit dem Geld kaufen wir schöne neue Lampen für die Küche und den Außenbereich. Guter Plan!

Nachtrag: Den 31. Juni gibt es gar nicht – danke Karo. Im Schreiben vom Bauamt steht das Datum aber so:

089Vielleicht meinten sie ja den 31. Mai… das klär ich morgen doch direkt mal ab 🙂

Nachtrag 2: Nein… Sie meinten natürlich den 30.6. – alles klar 😉

Bauantrag, die Zweite

Heute kamen die fehlenden, vom Bauamt gewünschten Unterlagen der Architektin an. Ich habe sie direkt beim zuständigen Sachbearbeiter abgegeben und ihn gebeten, einen Blick auf die eingezeichneten Fahrradstellplätze zu werfen: Alles prima, so hat er sich das vorgestellt. Jetzt kommt’s: Die Architektin hat lediglich in den bereits vorhandenen Fahrradschuppen zwei Rechtecke 0,9 x 1,7m eingezeichnet und die Rechtecke „Fahrradstellplatz“ genannt. Das war’s – jetzt sind alle Unterlagen  komplett und die Herrschaften zufrieden. Hoffentlich sind sie auch schnell. Morgen kommt die Firma Clayton wegen des Bodengutachtens – da bin ich auch mal gespannt. Es geht voran – Schritt für Schritt.

Macht’s Euch gemütlich, der Wind bläst noch immer kräftig – Eure Heike

Wie es dem Bauamt gefällt…

Heute kam die Eingangsbestätigung des Bauantrags. Es fehlen folgende Unterlagen:

  • in den Schnitt müssen das geplante und das vorhandene Gelände eingetragen werden
  • die Ansichten müssen entsprechend ergänzt werden und
  • zwei geeignete wettergeschützte Fahrrad-Stellplätze (je 0,90 x 1,70 Meter) müssen vorhanden sein und eingezeichnet werden…

Oh Mann… Ich habe doch einen Fahrradschuppen, wofür brauche ich den da Stellplätze??? Naja, egal. Die Architektin erfüllt die Wünsche der Stadt und wir reichen baldmöglichst alles nach.

Sonst war aber alles okay, keine größeren Beanstandungen also. Bisher zumindest nicht. In meinem Baugebiet ist übrigens die erste Baustelle „eröffnet“ worden. Da der Bauherr kein Genehmigungsverfahren hatte („Zeit ist Geld“) hoffe ich, dass er die Spielchen der Stadt kennt und alles glatt läuft für ihn.

„Geduld ist eine Kraft, die überwindet…

sie kennt den Weg, ihr ist das Ziel gewiß […]“

Gestern Abend bekam ich noch eine Mail von der Architektin, der Lageplan ist nun fertig und so wie ich ihn mir vorgestellt habe. Jetzt kann es also weitergehen und ich hoffe, dass ich nächste Woche Post von Akost bekomme. Vor Mitte Juni werde ich keine Baugenehmigung bekommen, das ist sicher. Baubeginn also frühestens Juli. Mittlerweile halte ich unser Ziel, Weihnachten im neuen Haus zu verbringen für eher unwahrscheinlich… Am 29. Juli sind Sommerferien, schön wäre es, wenn das Haus bis dahin so weit stehen würde, dass ich direkt ans Streichen gehen und in den folgenden sechs Wochen bis Mitte September einiges abarbeiten kann. Andererseits brauchen wir nur ein Dach über dem Kopf, Heizung und fließendes Wasser, und ich habe schon einmal Heilig Abend mit Laminat verlegen und Streichen verbracht, zudem hochschwanger mit Maxi, alles easy also – uns ist das Ziel gewiss!