Ausgeschaufelt! Hoffentlich…

Gestern und heute früh haben meine Mutter und ich mit Schaufeln zugebracht. Rings um das Haus herum haben wir einen 30 cm tiefen und 50 cm breiten Streifen ausgegraben:

Spritzschutz

Jetzt hoffe ich, dass sich das Gelände noch ein wenig setzt und dann werde ich Herrn Burgert, den Tiefbauer bitten, das Gelände noch ein wenig zu verteilen. Mein Vater wird dann mit dem Nivelliergerät anrücken, damit das Gelände vom Haus weg ein Gefälle aufweist und das Oberflächenwasser uns nichts anhaben kann. Damit warten wir aber bis das Haus fertig ist und das Gelände Zeit hatte, sich noch ein wenig abzusenken. Vor der Haustür werden wir sowieso auskoffern (bzw. nicht auffüllen) müssen, weil ich einen Kiesvorplatz (wassergebundene Decke) haben möchte:

Vor dem Haus werden wir das Gelände für den Bau der Terrasse vorbereiten müssen, sodass doch noch einmal einiges an Erde bewegt werden muss.

Jetzt können wir uns noch ein wenig zurücklehnen und baden gehen, denn wir haben noch Ferien und das Wetter ist ein Traum! Genießt den Sommer – Eure Heike

Update 13.8.15: Doch noch nicht ausgeschaufelt… Herr Wimmer hat – glücklicherweise rechtzeitig – bemerkt, dass mit dem 50 cm breiten Graben das Gerüst nicht gestellt werden kann. Also müssen wir den Graben noch um einen Meter auf 1,50 Meter verbreitern… Wieder schaufeln? Nein, auf gar keinen Fall! Ich bin wohl nun bald die Lieblingsbauherrin meines Lieblingstiefbauers…

Hoch hinaus…

wollten wir wohl mit unserem Gelände. Da lade ich ganz stolz Vorher-Nachher-Bilder (siehe Beitrag Grobplanum) und freue mich über das schöne ebene Gelände und schon kommt es dicke: wir haben das Gelände zu hoch angeschüttet…

Der immer aufmerksame Herr Wimmer hat die Bilder auf meinem Blog gesehen und mir gleich eine Mail geschickt. Die Bodenplatte sollte 30 cm aus dem Erdreich herausragen, ferner sollte man einen Streifen von 50 cm als Spritzschutz um das Haus herum freilassen. Das mit dem Spritzschutz war klar, hätten wir natürlich gemacht. Dass wir aber zu hoch aufgefüllt haben, lag auch daran, dass die Handwerker der Firma rings um die Bodenplatte herum Erdreich angefüllt haben und ich dachte, dass das das spätere Geländeniveau sein wird. Nun habe ich aber heute von Herrn Wimmer gelernt, dass das immer provisorisch gemacht wird, um der Bodenplatte während der Trocknungsphase zusätzlich Stabilität zu geben. Der Bauherr muss das später entfernen. Blöd nur, dass uns das nicht gesagt wurde und ich leider auch nicht die geborene Bauherrin bin, die so etwas in den Genen hat…

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Hier kann man sehen, dass Erdreich um die Bodenplatte herum angehäuft wurde.

Für mich heißt das jetzt schaufeln, schaufeln, schaufeln. Ich werde zunächst einmal einen 50 cm breiten und 30 cm tiefen Streifen um die Bodenplatte herum abgraben und dann mal sehen, wie es klappt und ob ich das Gelände dann um das Haus herum verteilen kann. Morgen früh geht es los, denn bis zur Hauslieferung in drei Wochen muss es fertig sein. Dafür jetzt wieder den Tiefbauer zu beauftragen wird mir langsam zu teuer… Gut ist aber, dass der Tiefbauer nur vorne und links vom Haus so hoch angeschüttet hat, rechts und hinten ragt die Bodenplatte noch 20 cm aus dem Erdreich heraus.

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Hier sieht es nicht ganz so hoch aus, da müssen wir schon deutlich weniger ausheben.

Sobald dann das Gerüst um das Haus herum weg ist, werden wir vor dem Haus sowieso eine Kiesfläche, so eine Art „Vorplatz“, schaffen und dann auch gleich den Spritzschutz um das Haus herum anlegen.

Als ich heute morgen dort war, habe ich aber auch gesehen, dass die Badenova uns schon an das Wassernetz angeschlossen hat. Noch kein Haus, aber schon Frischwasser – wir zäumen das Pferd echt von hinten auf 😉

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Also, aus Fehlern lerne ich und hoffentlich auch die Leser meines Blogs, denn dafür ist er ja schließlich auch da!

(Fast) immer optimistisch – Eure Heike

Die Bodenplatte ist fertig!

Es ist vollbracht, das Fundament unserer Hauses, das was uns später trägt, ist fertig. Wir präsentieren unsere Bodenplatte –  ein bißchen wie eine Tafel Schokolade – quadratisch, praktisch, gut:

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Mir kommt sie irgendwie klein vor… Mal sehen, ist bestimmt nur eine optische Täuschung

So schön gemacht haben sie diese beiden Herren hier:

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Vielen Dank Euch beiden und vielleicht sehen wir uns auf der Nachbarbaustelle 😉

Damit der Beton bei den hohen Temperaturen nicht reißt, mussten wir regelmässig gießen. Mein Vater hat beim Wasserversorger ein Standrohr gemietet (kostet 7 €/Woche) und es auf den Hydranten gesteckt, der in der Straße vor dem Grundstück ist. Im Standrohr ist ein Wasserzähler und bei Rückgabe wird nach Verbrauch abgerechnet. Das Wasser kommt aber mit einem irren Druck aus dem Schlauch und so spritzt Maxi mit dem Schlauch (fühlt sich wahrscheinlich wie ein Feuerwehrmann) und meine Mutter und ich lieber mit Eimer und Gießkanne.

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Dreimal am Tag sollte man das machen, das erste Mal ca. drei Stunden nach Fertigstellung. Wichtig ist, dass der Beton immer feucht ist und nicht zu schnell austrocknet. Heute Nacht hat es heftig geregnet bei uns, sodass ich heute morgen frei und Zeit habe, am Blog weiterzuschreiben. Aber heute Mittag fahren wir wieder raus.

Lars und Karsten sind schon am Donnerstag weiter zur nächsten Baustelle gefahren. Leider konnte ich Tag am des Betongießens nicht wie geplant zur Baustelle kommen, weil bei uns an der Schule die Hölle los war und ich nicht früher gehen konnte… Aber unsere Thermoskanne und das Hufeisen wurden schön drapiert und liegen nun für immer unter unserer Türschwelle:

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Lars sucht nach der richtigen Stelle. Die beiden Kupferrohre im Vordergrund sind übrigens die Leitungen der Erdwärmeheizung, die im hinteren Grundstücksteil verbuddelt ist.

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Hier liegen sie richtig!

Heute ist Samstag und die Ferien sind zum Greifen nah, meine Enttäuschung über den späten Liefertermin ist auch verflogen und ich beginne wieder rückwärts zu zählen, noch fünf Wochen und zwei Tage – alter Hut 😉

Habt ein schönes Wochenende – Eure Heike

Freud und Leid…

Freude über die fast fertig gestellte Bodenplatte und die gute Arbeit von Lars und Karsten und natürlich der Firma Preller, die heute morgen die Flächenkollektoren im Boden hinter dem Haus verlegt hat:

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Maxi sitzt schon im Esszimmer

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Und steht auf der Baggerschaufel

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009 (3)Und Leid? Na ja, nur ein bisschen… Ich habe nämlich heute erfahren, dass mit dem Haus erst am 31.8. begonnen wird… Das ist schade, denn so schaffen wir es nicht mehr bis Weihnachten oder zumindest wird es sehr sehr eng. Bin eigentlich flexibel, aber da ich ab Januar mein Darlehen zurückzahlen muss, wird es schon ein bisschen haarig zusätzlich zur Miete.

Mal sehen, vielleicht klappt ja alles wie am Schnürchen und wir kriegen es doch irgendwie hin. Morgen wird die Bodenplatte gegossen und ich muss noch das Hufeisen bereitlegen, das unter der späteren Türschwelle versenkt wird.

Bis morgen dann, Eure Heike

1. und 2. Bautag

Die ersten beiden Bautage sind vorüber. Nach einem missglücktem Start – für den Akost und die Jungs nichts konnten – sind Karsten und Lars heute schon echt weit gekommen. Leider hatte am Montag die Leihfirma vergessen, den Bagger um 8 Uhr an die Baustelle zu bringen. Auf Nachfrage bei der Firma kam dann heraus, dass der Auftrag irgendwo im Unternehmen untergegangen ist… Der Bagger kam dann nachmittags um 16 Uhr! Ziemlich daneben und für die Jungs richtig blöd, denn so mussten sie den ganzen Tag bei Sommerhitze auf der Baustelle auf den Bagger warten und konnten nicht anfangen. Dann ging es aber los und so sah es nach Tag 1 aus:

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Heute dann waren die Leerrrohre gesteckt und das Loch für die Erdwärme bebuddelt. Morgen kommt der Installateur und verlegt die Flächenkollektoren.

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Hier kommen morgen die Flächenkollektoren rein

Heute Abend habe ich den beiden dann den Weg zum Baggersee erklärt – nach einem Tag schuften bei 37 Grad hat der kleine See im Nachbardorf sicher gebrodelt, als sie reingesprungen sind.

Leider ist der Gehweg total hinüber… Da haben wir uns einfach auf die Aussage des Tiefbauamtes verlassen und keine Gehwegüberfahrung hingelegt. Das wird sicher nicht ganz billig – aber darüber mache ich mir heute mal keine Gedanken mehr!

Einen Termin für die Hausstellung habe ich leider noch nicht – aber morgen werde ich mal versuchen, etwas in Erfahrung zu bringen.

Na denn, bis morgen – Eure Heike

Noch 11 Mal schlafen…

… dann geht es los! Am 20.7. wird mit dem Bau der Bodenplatte begonnen. Und ich kann Euch sagen, dass es sich echt gut angefühlt hat, als gestern Abend das Boreal-Haus-Auto vor meinem Grundstück parkte!

Das Gespräch gestern mit dem Bauleiter hat mir aber nicht nur den Termin, sondern auch einige Aufgaben beschert. Die Baustraße muss erstellt werden und dieverse andere Telefonate mussten heute geführt werden. Dabei ging es vor allem um die Versorgungsrohre, bei denen wohl einige Gemeinden bestimmte Vorgaben haben. In dieser Hinsicht haben wir aber Glück, außer DN 100 gibt es keine Bestimmungen. Die Baustraße entsteht dort, wo später auch unser Carport stehen wird, sodass ich da schon einmal eine ebene Fläche habe.

Außerdem hat der Bauleiter uns darauf hingewiesen, den Gehweg vorher zu fotografieren, damit die Stadt später nicht irgendwelche Ansprüche an uns stellt. Vom Tiefbauamt haben wir aber auch die Auskunft eingeholt, dass es keiner speziellen Gehwegüberfahrung bedarf.

Jetzt zahlt es sich auch aus, dass ich so eine fleißige Baublogleserin bin, denn auf www.traumhausmeister.de habe ich gesehen, dass die beiden die Bodenplatte während der Gluthitze mit einem Rasensprenger bewässert haben – super Idee, die ich wahrscheinlich auch nutzen werden, denn die Temperaturen steigen wieder und die Bodenplatte darf nicht reißen.

Das Haus kommt dann voraussichtlich 7 bis 14 Tage später, also prima Timing, denn ab 28.7. habe ich Sommerferien!

So, jetzt seid Ihr auf dem Laufenden – bis bald, Heike