Die Terrasse ist fertig!

Wenn ich schon dabei bin, dann schicke ich auch gleich ein paar Bilder nach, die Euch zeigen, wie es um mein Haus herum aussieht. Wir waren den ganzen Sommer so fleißig, dass ich nun eine handfeste Entzündung in beiden Ellbogen habe. Ich finde aber, dass es sich gelohnt hat. Nun lasse ich den Garten ruhen und warte schon gespannt aufs Frühjahr, wenn hier alles zu neuem Leben erwacht.

Mitte September haben wir an einem Samstag ordentlich geschuftet und unsere Terrasse gebaut. Wieder habe ich Douglasie verwendet und auch dieses Mal habe ich das Holz mit sioo:x Holzschutz behandelt. Das Ergebnis ist wirklich schön geworden und obwohl ich noch keine Langzeiterfahrunge habe, kann ich sagen, dass sich der Kauf des nicht ganz billigen Produkts gelohnt hat.

 

 

Unsere Terrasse misst 3 x 6 Meter und biete ausreichend Platz für unseren Tisch und den Grill. Unsere Terrasse geht nach Süden und wird wohl nur im Frühjahr und im Herbst richtig genutzt, denn im Sommer wird es ohne Schatten viel zu heiß. Im Sommer sitzen wir hinter dem Haus in oder vor unserer Hütte. Irgendwann soll einmal eine Pergola über der Terrasse entstehen, aber das wird noch eine Weile dauern, fürchte ich…

 

 

Vor und hinter dem Haus ist nun richtiger Rasen, obwohl die Saat hinter dem Haus nicht so richtig gut wächst, was aber wohl am Schatten liegt. Mir wurde aber gesagt, dass es im Frühjahr noch aufgeht. Ich bin gespannt. Wir haben außerdem aus alten Klinkern Wege verlegt, einige Sträucher zum Sichtschutz gepflanzt usw…

Der Boden hinter dem Haus war so verdichtet, dass wir nur mit schwerem Gerät durchkamen. Gut, wenn man hilfsbereite Nachbarn hat:

 

 

Alle haben angepackt diesen Sommer: meine Kinder, meine Eltern, meine Schwester (die maßgeblich für die Klinkerwege verantwortlich ist – danke, Steffi) und die Freundin meiner Mutter, die schon beim Hausbau eine Riesen-Hilfe war und immer mit anpackte.

 

 

Der Garten ruht nun, aber im Haus gibt es auch noch einige Baustellen. Das wird wohl unser Winterprojekt.

To be continued…

 

 

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Gartenhütte Teil 2

Es ist viertel vor sieben am Sonntag Morgen und ich sitze mit einer Tasse Kaffee vor meinem Laptop. Wozu braucht der Mensch eine Umstellung von Sommer- auf Winterzeit? Warum seinen Biorhythmus absichtlich stressen? Ich verstehe es nicht… Aber gut, sonst läge ich jetzt vermutlich noch im Bett und würde nicht endlich von der Fertigstellung unserer Gartenhütte schreiben.

Wir ihr im ersten Teil gelesen habt, war unser Juni nass und verregnet. Jede regenfreie Pause haben wir genutzt, um voranzukommen, sodass Mitte Juli die Hütte schon so weit fertig gestellt war, dass wir den Geburtstag von Carlotas Austauschschülerin dort feiern konnten. Die letzten Details kamen nach und nach. Im September haben wir den Boden verlegt. Dabei haben wir Terrassenholz aus Douglasie verwendet, das im Baumarkt gerade für fast nichts rausgeschmissen wurde. Ich habe es mit der glatten Seite nach oben verlegt und mit einer schwedischen Lasur behandelt, die das Holz schön grau werden lässt und nur alle zehn Jahre aufgefrischt werden muss.

Die Tür zum geschlossenen Teil des Schuppens ist eine alte Wirtshaustür, die ich bei Ebay gefunden habe. Meine Mutter hat sie abgeschliffen und weiß gestrichen und ich finde sie passt wunderbar zu meinem alten Fenster, das wir ebenfalls eingebaut haben.

Aber jetzt lasse ich die Bilder sprechen:

 

Den Boden haben wir mit OSB-Platten ausgelegt und darauf den Rahmen für die Hüte befestigt. Ich wollte einen offenen Teil und einen geschlossenen, wo och die Gartengeräte und den Rasenmäher abstellen kann. Das Verhältnis ist etwa 1/3 Schuppen zu 2/3 Laube.

 

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Für die Gartenhütte haben wir nur sehr wenig zugekauft, das meiste Material war vom Hausbau übrig geblieben. Die Verkleidung der Hütte besteht aus dem selben Holz wie mein Haus. Meine Eltern haben außerdem ihre alte Gartenhütte abgerissen und viele Balken waren noch so gut, dass ich sie wiederverwendet habe. Auch die Dachlatten auf denen meine Eltern gerade die Teerfolie auslegen, sind von ihrer Hütte.

Mein Sohn hat auf der Hütte seinen neuen Lieblingsplatz gefunden, der Blick über die Felder bis rauf zur Hornisgrinde ist aber auch wunderschön.

 

 

Jetzt sieht man schon recht gut, welche Größe und Form die Hütte einmal haben wird.

 

 

Das alte Fenster kennen meine treuen Leser sicher, denn ursprünglich sollte es in einer Wand in meinem Haus eingebaut werden. Aber wie es immer so ist, erst wenn man dann in seinem Wohnzimmer steht, merkt man, dass es eigentlich doch nicht passt. Also haben wir in der Hütte einen würdigen Platz gefunden, oder? Die Tür ist besagte Wirtshaustür, bei der sich das Fenster öffnen lässt und so ein schöner Kompromiss ist zu einer Klöntür, die ich ursprünglich aus der Hütte meiner Eltern übernehmen wollte, die dann aber doch zu breit war.

Die rote Farbe ist übrigens Landröd von Tjaeralin, die noch vom Haus übrig war.

 

 

So sieht die Hütte nun von innen aus. Den Boden haben wir mit sioo:x behandelt. Das ist ein Holzschutzmittel, das den Boden schön grau werden lässt. Die Bilder habe ich direkt nach dem Streichen aufgenommen, jetzt ist der Boden schon richtig grau und sieht sehr edel aus. Innen haben wir das Holz übrigens mit normaler Dispersionsfarbe gestrichen.

 

 

Unsere Gartenhütte hat einen Abstand von einem halben Meter zum Nachbargrundstück. Theoretisch hätte ich sie auf die Grenze bauen dürfen, aber ich muss ja auch mal wieder streichen und außerdem sind solche Gänge hinter Hütten auch immer tolle Verstecke für Kinder 😉 Die Hütte dient also gleichzeitig als Sichtschutz zum Nachbarn. Zwischen Hütte und Haus war nun aber noch eine Lücke und genau auf dieser Höhe hat der Nachbar seine Terrasse. Wir haben also kurzerhand einen Zaun gebaut und auch dafür wieder noch vorhandenes Holz verwendet.

 

 

 

So, nun habe ich ein wenig aufgeholt und nehme mir vor, wieder ernsthafter an meinem Blog zu arbeiten.

Habt einen schönen Sonntag – Eure Heike

PS. Wer mag, kann mich auch auf Instagram besuchen (unser_rotes_haus)

Und dabei wollte ich doch nie…

Ja, ja, nun ist es also echt so gekommen… Ich habe mich immer ein wenig geärgert über die Blogs, die nach dem Einzug so ein stiefmütterliches Dasein fristen mussten. Das würde es bei mir nicht geben – auf gar keinen Fall!

Aber da musste ich wohl auch dazulernen. Klar, die Bauphase ist stressig und anstrengend, man fällt abends ins Bett und denkt, dass man nie wieder aufstehen kann. Trotzdem ist es gerade dieses „Immer-in-Bewegung-sein“, das mich am Laufen hält. In solchen Phasen bin ich am produktivsten, da geht was bei mir. Nach dem Einzug im Dezember war die Luft erstmal raus. Dann kam Weihnachten und Silvester, danach die Halbjahresinfo mit dem dazugehörigen Korrekturstress. Im April hatte meine Große Konfirmation und gerade stecke ich in der Endphase der Abikorrekturen. Da reichte es irgendwie gerade mal für ein kurzes „Heckenvorbereitungsbild“, dabei wächst die Hecke schon seit einiger Zeit um mein Haus herum.

Heute nun endlich ein Update und sowas wie ein „Ich bin wieder da“! Denn das Haus steht, aber der Garten braucht Zeit, die Hütte ist in Planung, eine Terrasse gibt es nur in einer Phantasie und das Carport, naja… Doucement, wie der Franzose sagt.

Darüber werde ich also noch viel zu berichten haben und ich freue mich darauf. Bei Instagram findet ihr mich übrigens unter unser_rotes_haus, wie man das bei WordPress verlinkt muss ich noch lernen…

Zum Thema Garten noch eine Sache: Mein Grundstück ist 640 qm groß, Geld für einen Landschaftsgärtner habe ich keines mehr übrig (war aber auch nie eingeplant – Garten ist Eigenleistung) – alles, was ich also hier baue und gestalte, wird sehr „low budget“ sein. Einzig der noch zu errichtende Staketenzaun und die Terrasse  werden neu gekauft. Darum dauert es bei mir auch etwas länger, als bei den den meiste meiner Nachbarn, die fast allesamt Rollrasen ausgelegt haben und bei denen es schon um einiges hübscher ums Haus herum aussieht.

Aber seht einfach selbst:

 

Zwischen den Bildern liegen fünf Wochen. Inzwischen sieht es bei uns so aus:

 

 

Das was nach kümmerlich sprießenden Rasen aussieht, ist Gründünger, den ich jetzt erst einmal bis zum nächsten Frühjahr wachsen lasse. Nach dem Überfrieren wird er untergefräst und dann kommt dort Kräuterrasen hin. Neben dem Zaun (den ich jetzt dringend noch weiß streichen muss) habe ich ein Beet angelegt, in dem hoffentlich bald Clematis ranken, Rosen blühen, Verbeten im Wind wehen und Stockrosen ihre Blüten Richtung Sonne strecken. Im mittleren Bild links ist meine Felsenbirne (die habe ich aus dem alten Garten mitgenommen) und oben drüber unser neuer Apfelbaum, Sorte Topaz. Das kleine Bäumchen in der Mitte unten ist ein Zierapfel (Malus Evereste) . Außerdem wachsen dort noch ein Holunder und ein Aroniastrauch.

Hinter dem Haus sieht es noch sehr wild aus. Da liegt noch ein Haufen Muttererde, den mein Nachbar braucht und demnächst abträgt und Holz, das wir für den Bau der Hütte brauchen, die hinters Haus kommt. Dort, wo jetzt der Erdhaufen liegt, kommt mein kleiner Gemüsegarten hin, ganz klassisch umzäunt und mit Wegkreuz. Der Graben ist für die Entwässerung der Grundstücke angelegt worden. Da wird die Gemeinde im Herbst noch eine gemischte Hecke pflanzen. Zur Zeit ist der Graben randvoll mit Grundwasser, weil mein Nachbar gerade baut und sein „Keller“ noch immer sprudelt. Wir haben hier einen sehr hohen Grundwasserspiegel und ein anderer Nachbar hat schon im Rohbau nasse Füße bekommen und musste alles wieder trocken legen. Da bin ich froh, dass ich ohne Keller gebaut habe.

 

Vor dem Küchenfenster wachsen Hortensien – die liebe ich!

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Hier noch ein paar Bilder von innen und dann wünsche ich Euch einen sonnigen Tag, bis bald, versprochen!

 

 

Tag 64 bis 70 – Tafelfarbe, Wandverkleidung und Laminat

Wir haben in den letzten Tagen weiter gestrichen und viel Acryl in die Fugen rund um Fenster- und Türrahmen und Zierleisten gespritzt. Die Wand zur Speisekammer ist nun das zweite Mal mit Tafelfarbe gestrichen – noch 72 Stunden, dann kann die Wand beschreiben.

 

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Die übrigen Wände der Küche sind mit Holz verkleidet und haben ihren ersten Anstrich erhalten. Morgen kommt Herr Nawrotzki und setzt die Steckdosen und Lichtschalter, da wollten wir alles wenigstens einmal gestrichen haben. Auch Herr Preller kommt morgen und verlegt die Heizungsrohre – am Mittwoch soll dann die Aufheizphase starten. Passt ganz gut, denn heute hat es sogar schon ein wenig geschneit

 

 

Im OG haben wir schon einmal Laminat verlegt, die beiden Kinderzimmer und das Schlafzimmer sind fertig. Im Flur dürfen wir noch nicht, weil erst die Treppe eingebaut sein muss.

 

Ihr merkt es schon – WordPress hat neue Bildoptionen eingebaut und ich spiele ein wenig herum.

Ich bin ziemlich müde und schaffe es abends nicht mehr, meinen Blog regelmässig zu pflegen… Zwischen Schule, Haushalt und Kindern jongliere ich gerade auf einem sehr dünnen Seil. Aber die Aussicht, in vier Wochen schon in meinem Häuschen zu sein, macht es mir leichter. Jeden Abend, wenn wir die Tür hinter uns zuziehen, kommen wir dem Ziel einen Schritt näher. Jeden Tag wird unser Haus wohnlicher und sogar Weihnachten ist ein klein wenig eingezogen.

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Gute Nacht und habt eine schöne Woche – Eure Heike

PS. Danke Sandra für das Mittagessen am Samstag – Du bist klasse! Danke auch an Martin, dass Du uns beim Laminatverlegen so tatkräftig unterstützt hast. Wir sehen uns in drei Wochen zum Küchenaufbau 😉

 

Tag 55 und 56 – Nimmt das denn nie ein Ende???

Als ich gerade die Tür hinter mir zugezogen habe, konnte ich es deutlich spüren: Ich hatte die Nase gestrichen voll! Und dabei mache ich es ja erst seit einer Woche… Ich spreche natürlich vom Spachten und Schleifen. Gestern haben wir weiter an unseren Wänden und Decken gearbeitet. Manche Nähte haben wir schon zum vierten Mal gespachtelt..: die Kinderzimmer sind soweit fertig und mein Schlafzimmer muss nur noch in Tiefgrund getaucht werden. Aber alle anderen Zimmer haben wir gestern weiter von Hand geschliffen. Schon beim gestrigen Schleifgang merkten wir, dass es noch einge Dellen gibt, die noch ein wenig Spachtelmasse vetragen können und so haben meine Mutter und ich heute morgen noch einmal nachbgebessert. Aber auch heute war klar, dass es noch Kleinigkeiten zu verbessern gibt. Das wird meine Mutter morgen alleine erledigen, denn die Schule geht wieder los und ich habe bis halb 5 Unterricht. Am Dienstag können wir dann alle ausgebesserten Stellen noch einmal schleifen und ich kann mein Schlafzimmer und das Bad grundieren. In der Küche wird eine kleine Wand mit Tafelfarbe gestrichen. Das bedeutet, dass die Wand besonders glatt gespachtelt werden muss, damit die Fläche schön glatt wird. Dazu werde ich Sandschleifpapier mit einer sehr feinen Körnung kaufen und für das Finish sorgen.

Nächste Woche kommt auch das bestellte Profilholz und wir werden ans öffentliche Strom- und Telefonnetz angeschlossen. Da habe ich übrigens letzte Woche eine echte Überraschung erlebt: Ich habe bei der Telekom angerufen und unseren Anschluss bestellt. Wie ich ja bereits vor einigen Wochen geschrieben habe, habe ich mich für internetbasiertes Fernsehen entschieden. Bei uns sind bis zu 100 Mbit möglich, also steht dem nichts entgegen. Also habe ich es mal gewagt und die Hotline angrufen und siehe da, nach dreimaligem Klingeln ging eine sehr freundliche Dame ans Telefon, nahm meine Bestellung entgegen, berichtete vom aktuellen Angebot ( bei Neuanschluss und gleichzeitiger Bestellung von Magenta Zuhause spart man bis 31.12.15 330 Euro!) und sicherte mir einen Port zu, der für mich reserviert sei. Ich war echt platt… So komplikationslos? Da kommt sicher noch was – irgendwo ist der Haken, ganz sicher…

Bei Ikea musste ich allerdings 30 Minuten warten, bis jemand ans Telefon ging. Dann aber auch hier eine Überraschung auf die Frage nach dem Liefertermin für unsere Küche: „Die Küche kommt am 12.11.“ – „12.11.? Sie meinen nächste Woche???“ Ich konnte das ganze ein bisschen nach hinten rücken, denn eine Küche kann ich jetzt noch nicht gebrauchen. Neuer Liefertermin ist nun der 8.12., das sollte am Ende der Aufheizphase sein – passt.

Mein Vater hat heute die Regenentwässerung fertig gestellt. Da es bei uns aber gerade nicht regnet (und so schnell auch nicht regnen wird), sondern wir bei 22 Grad (!) im T-Shirt arbeiten, hat er einen Eimer Wasser in die Regenrinne geleert und er kam hinten wieder an – alles gut also. Die Rohre mit leichtem Gefälle auszurichten war ein bisschen tricky, aber er hat das alles gut berechnet.

Gestern stieg Stefan wieder in seinen Akost-Transporter und hat uns verlassen. Er hat in viereinhalb Tagen echt Unglaubliches geleistet. Danke – Du bist unser Held!

Jetzt muss ich Zuhause was tun, alles bleibt liegen, die Wäscheberge türmen sich und morgen ist wieder Unterricht für uns alle. Genießt den Sonntag – bis demnächst, Heike

Tag 52 bis 54 – Schleifen, Grundieren und ’ne tolle Nummer

Heute und gestern haben wir unsere Spachtelarbeiten ausgebessert und weiter geschliffen. Diesmal allerdings per Hand, denn das funktioniert ziemlich gut mit besagten Schleifgittern. Wir haben eine Apparatur gekauft, auf die man das Gitter spannen kann und können so viel besser kontrollieren, ob wir die Fläche ausreichend glatt gespachtelt haben. Die Kinderzimmer haben wir fertig grundiert und nach vielen, sehr unterschiedlichen Meinungen aus dem Internet, haben wir eine günstige Grundierung (10l für 9 €) und eine teure (5l für 29 €) ausprobiert. Schon beim Auftragen stellten wir fest, dass die teure sich wesentlich besser auftragen ließ und die Gipskartonplatten gleichmässiger durchfeuchtete. Morgen werden wir in beiden Zimmer den ersten Anstrich vornehmen, wir werden sehen, wie sich die Untergründe verhalten.

Stefan hat weiter Türen, Leisten und Fenster eingebaut. Bei den Innentüren wir haben den Typ Compact 04 ausgesucht und sind sehr zufrieden. Die Türen sind sehr schwer und massiv, einzig die Schlüssel sind sehr merkwürdig… Alle sehen aus wie kleine Spielzeugschlüsselchen und keiner unterscheidet sich vom anderen, d.h. mit einem Schlüssel öffnet man jede Zimmertür – den Schweden scheint ihre Privatsphäre nicht sehr wichtig zu sein 😉

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Die defekte Latte an der Vorderfassade hat Stefan heute ausgetauscht. Glücklicherweise war sie unter dem Ortgang nicht vernagelt, sodass er sie gut lösen konnte und eine neue einsetzen konnte. Es war ausgemacht, dass er die Latte auch streicht, aber der arme Stefan ist alleine und muss einiges ausbessern. Also habe ich mich auf die Leiter gewagt und sie gestrichen – und es war gar nicht so schlimm. Nebeneffekt des Hausbaus: (fast) keine Höhenangst mehr!

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Mein Vater hat mit der Regenwasserentwässerung weitergemacht. Wir schließen alle fünf Regenrinnen an ein Rohrsystem an, das in den Graben hinter dem Haus mündet:

Hausbau Tag 52 und 53 010Nachdem Maxi neulich von der Postbotin nach der Hausnummer gefragt wurde, haben wir sie heute einfach mal angeschraubt:

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Hier zum Abschluß noch Bilder unserer Haustür und der Nebeneingangstür – noch ohne Umrahmung, die kommt aber morgen noch dran:

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HWR-Tür (das ist die Standard-Haustür der Boreal-Häuser)

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Unsere Haustür – noch gut eingepackt und ohne Rahmen, aber bald wird sie sich in ihrer ganzen Pracht zeigen.

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Bis bald – Eure Heike

Tag 51 – Teure „Giraffe“ und wirres Grabenlabyrinth

Heute Morgen habe ich im Obi ein ziemlich teures Wand- und Deckenschleifgerät – eine „Giraffe“ – ausgeliehen, um die von uns mühsam aufgespachtelte Masse wieder abzuschleifen. Das Gerät ist nicht leicht, aber ansonsten ziemlich gut zu handhaben und vor allem ist die Schleifarbeit schnell erledigt. Zum Glück… das Teil kostet nämlich 51 €/Tag. Das Gerät zu kaufen kostet ca. 180 €, wer also mehr als drei Spachteltage einplant, kann das Gerät besser kaufen. Morgen können wir nun aber im Obergeschoß schon einmal Tiefgrund aufbringen und eventuell vor dem Wochenende die Kinderzimmer streichen. Für Maxi habe ich heute eine Tapete mit Sternen bestellt, die im Dunkeln leuchten. Die sollte in den nächsten Tagen kommen und wird dann auch gleich angebracht.

Stefan hat heute unsere Eingangstüren eingebaut – sehen toll aus und ich bin froh, dass ich mich für diese Haustür entschieden habe. Die Entscheidung fiel mit wirklich nicht leicht und ich habe ewig überlegt…

Auch draußen haben wir heute einiges geschafft. Um das Regenwasser aus den Dachrinnen nicht einfach versickern zu lassen (was sicher nicht so leicht wäre, weil unser Boden recht lehmig ist), werden wir das Regenwasser unterirdisch in den hinter dem Haus gelegenen Graben einleiten. Dazu haben wir heute noch einmal baggern lassen. Am nächsten Montag werden wir ans Stromnetz angeschlossen und mussten dafür sowieso einen Graben ziehen, da passte das gerade gut. Der Garten ist nun durchzogen von allerlei Gräben und sieht ziemlich wirr aus.  In den nächsten Tagen werden mein Vater und ich die Rohre verlegen und die Gräben wieder zuschaufeln.

Blöderweise habe ich meine Kamera im Haus liegen lassen und kann heute keine Bilder zeigen. Aber das hole ich morgen nach – versprochen!

Gute Nacht 🙂