Zahltag!

Heute war Zahltag bei der DSL – endlich hat die Bank alle Unterlagen zusammen und heute wurde nun auch endlich das Grundstück bezahlt! Und auch die Akost hat heute ihre zweite Zahlung erhalten. Am Ende lag es ja dann gar nicht mehr an der Bank (wie man ja vermuten könnte), sondern an der Umlegung des ehemaligen Riesenackers in Baugrundstücke und der Behäbigkeit des Grundbuchamtes. Aber egal – jetzt bin ich wirklich und wahrhaftig Grundbesitzerin und nun warten wir nur noch, dass das Bauamt die Baugenehmigung erteilt. Bis zum 30. Juni sind es noch 57 Tage…

Wieder ein paar Haken gesetzt!

Gestern kam ein Brief von der Firma Akost mit den geänderten Plänen für unser Haus. Ich hatte mich ja vor knapp zwei Wochen nun doch noch für ein zweites Küchenfenster entschieden:

image-10Jetzt ist das Fenster genau 60 cm breit und passt perfekt über die Theke meiner Küche. Meine Tochter hat schon Dekoideen – Lichterkette, Kerzen, das volle Programm. Die Pelargonie sieht draußen sowieso schöner aus 😉

Außerdem schickte mir Herr Wimmer gestern das Bestellprotokoll, das ich sorgfältig gelesen und ohne Änderung heute zur Post gebracht habe.

Zu meiner großen Freude kam dann heute auch endlich die Kaufpreisfälligkeitsmitteilung des Notars, d.h. dass die Eigentumsvormerkung eingetragen wurde und dass die Stadt kein Vorkaufsrecht ausüben wird. Für mich bedeutet das, dass die Bank nun alle Unterlagen hat, um das Darlehen auszuzahlen. Halleluja! Hoffentlich reicht es ihnen auch wirklich, denn bei der DSL weiß man ja nie, was denen noch so einfällt.

Jetzt ist also der Papierkram größtenteils erledigt und wir warten nur noch auf die Baugenehmigung, dann kann es wirklich losgehen!

Ich fühle mich gerade ganz wunderbar und selbst der Anblick meiner Chaos-Küche und der letzte Grundschulelternabend meines Sohnes heute können meine Laune vermiesen!

Habt einen schönen Abend – Eure Heike

Die Definition von Geduld

Und wieder warten wir, alles zieht sich, es geht nicht weiter und wer macht plötzlich Druck? Die DSL, man glaubt es kaum… Liebe Banker, habt Geduld oder wendet Euch an mich, wenn Ihr nicht weiter wisst. ich habe schließlich von Euch gelernt, was es heißt geduldig zu sein. Im Duden steht unter Geduld: Ausdauer im ruhigen, beherrschten, nachsichtigen Ertragen oder Abwarten von etwas. Das könnt Ihr, ich bin mir sicher!

Aber von vorne: am 11. Dezember habe ich den Kaufvertrag für mein Grundstück unterschrieben, Grunderwerbssteuer und Norarkosten längst beglichen und so warte ich nun schon seit fast vier Monaten auf die Kaufpreisfälligkeitsmitteilung des Notars. Die möchte nämlich die Bank haben, bevor sie mir das Darlehen auszahlt. Also habe ich vor vier Wochen mal beim Notariat angerufen, um zu fragen, was da los sei. Es stellte sich heraus, dass die Auflassungsvormerkung noch nicht eingetragen ist, was wohl selbst die Dame beim Notariat merkwürdig fand und so hakte sie beim zuständigen Grundbuchamt nach. Das Problem ist, dass die Umlegung des ehemaligen Ackerlandes in Baugrundstücke noch nicht im Grundbuchamt eingetragen ist und darum kann auch noch keine Auflassungsvormerkung eingetragen werden und die Kaufpreisfälligkeit nicht übermittelt werden. Liebes Grundbuchamt, Ihr dürft ruhig ein wenig schneller arbeiten und habt nun echt genug Geduld gehabt.

Aber der Verkäufer des Grundstücks ist darüber im Bilde und der ist natürlich meine stärkste Waffe, denn er möchte schließlich auch an sein Geld kommen. Und so hoffe ich, dass sich alles klärt und wir bald mit dem Bau beginnen können, denn seit drei Wochen ist der Bauantrag beim Amt, d.h. in spätestens 9 Wochen bekommen wir die Genehmigung (wenn denn der Fahrradstellplatz ordnungsgemäß eingetragen wurde ;))

Kommt gut durch den stürmischen Tag – Eure Heike

Was lange währt…

Gestern war es endlich so weit – die lang ersehnten Darlehensverträge waren in der Post! Heute hatte ich dann auch gleich den Notartermin zur Bestellung der Grundschuld und nun kann das Geld fließen. Am Samstag mache ich mich auf Richtung Fliesenhändler und suche nach meinen Lieblingsfliesen. Wegen der Fußbodenheizung im EG haben wir nun von Laminat auf Fliesen umgeschwenkt, da die Wärmeleistung höher ist als bei Laminat und außerdem habe ich kein gutes Gefühl, wenn Kunststoff auf direkte Wärme trifft. Darum nun schöne, rustikale Fliesen (ein Bild habe ich natürlich schon im Kopf und teile es bald mit Euch) im unteren Wohnbereich. Oben bleibt es bei Laminat, denn da haben wir außer im Bad keine Fußbodenheizung. Meine kluge Tochter machte mich dann darauf aufmerksam, dass wir oben aber kein Feuchtraumlaminat brauchen (wie das, das wir uns für unten schon ausgesucht hatten), das sei doch viel teurer als das normale. Super, Carlota! Mal sehen, wofür wir das eingesparte Geld dann ausgeben!

Nach meinem letzten Eintrag „Life’s good!“ bekam ich prompt noch eine Mail von Herrn Wimmer, der mir die Hauspläne schickte, damit der Tag nicht ohne Neuigkeiten vergehen musste – danke!

Jetzt muss ich dringend mit dem Hund raus – also gute Nacht und bis spätestens Samstag mit Fliesenbildern 😉

Eure Heike

Erster Rückblick

So, wieder einiges abgearbeitet heute (und das zum Halbjahresende, mitten in Notenkonferenzen, Elternabenden und Elternsprechtagen). Aber das ist gut so, denn schließlich wollen wir ja bald loslegen und so entwickle ich eine Energie, die mir unheimlich ist. Okay, gegen 22 Uhr falle ich wie ein Stein ins Bett und schlafe ebenso.

Also: heute war ich (schon wieder) bei der Bank. Darlehen ist ja nun endlich durch – yipiehhh – und ich hatte Glück, denn die Zinsen sind, den Griechen sein Dank, noch einmal um 0,4 % runtergegangen! Das macht 70 € im Monat aus und mittlerweile zahle ich nur noch schlappe 110 € mehr an die Bank als jetzt an meine Vermieter! Aber ich musste alles noch einmal unterschreiben, der alte Antrag ist ja nun ungültig.

Außerdem habe ich der Firma Akost eine Skizze meines Grundstücks und der darauf befindlichen Gebäude gemailt, zudem eine ganze Reihe an Infos zusammengesucht, die für den Bauantrag benötigt werden. Denn der wird schon bearbeitet!

Jetzt geht alles plötzlich ganz fix. Zur Erinnerung: Heute vor 5 Monaten war ich das erste Mal beim Finanzierungsberater und habe ganz zaghaft angefragt, ob ich überhaupt einen Kredit bekommen würde. Ich habe kaum geschlafen in den Nächten vor dem Termin und die Tage habe ich vor dem Computer verbracht, um mich über alles was mit Finanzierungen zusammenhängt zu informieren. Irgendwo habe ich gelesen, dass man gut vorbereitet in so ein Gespräch gehen soll und mir hat es geholfen, denn ich fühlte mich sicher oder zumindest gab ich mich so. Und nun sind wir schon so weit!

Ich bin müde – aber sehr glücklich!

Küchenplanung

Gestern haben wir mächtig Mut bewiesen und sind zu Ikea gefahren. Ich konnte auf meinem Rechner den Küchenplaner nicht installieren und so blieb mir nichts anderes übrig, als mich an einem Nachweihnachtssamstag in die blau-gelbe Hölle  zu begeben… Aber es hat sich gelohnt, denn ich weiß nun, dass es eine Bodbyn-Küche in weiß wird (obwohl ich grau auch toll finde…), mit einer Vollholz-Arbeitsplatte und einer Theke, an der wir frühstücken oder snacken können. Auch ein Gläschen Wein oder Sekt mit meinen Freundinnen kann ich mir da gut vorstellen 😉 Ich möchte keine Oberschränke und brauche darum genügend Platz in den Unterschränken. An die Wände kommen nur offene Regale. Über die Theke hänge ich zwei Deckenlampen, sonst kommen nur Spots in die Decke.

Vor allem aber weiß ich jetzt, wieviel Geld ich für die Küche veranschlagen muss. Ist ja nicht meine erste Ikea-Küche, aber die letzte ist schon ein paar Jahre her.

Immer noch unklar ist übrigens, ob ich die 12 000 € von der Bank bekomme. „Ganz sicher vor Weihnachten“ hieß es bei der Bank… Auch die bereits zugesagten Darlehen sind immer noch nicht verfügbar. Meine beiden Finanzierungsberater haben einen Urlaubstag damit verbracht, die zuständigen bei der DSL zu erreichen, aber wie so oft vergeblich.Tja und nun weiß ich noch immer nichts und hier liegen unbezahlte Rechnungen von Notar und Grundstücksmakler. Ich hoffe nun also, dass ich morgen etwas höre – wie gehabt. Wenn ich eines gelernt habe, dann Geduld und Zuversicht zu haben.

Vielleicht morgen mehr – gute Nacht, Eure Heike

Zuversicht

Mann, war das ein Donnerstag… Gegen Mittag der Anruf von der Bank: Das Haus ist ein wenig größer und teurer, darum reicht das bisher beantragte Darlehen nicht aus und die Bank möchte mir 12 000 € mehr auszahlen. Eine erste Prüfung war positiv, doch wie gehabt, muss es von höherer Stelle genehmigt werden. Damit alles seine Richtigkeit hat, musste noch ein neuer Darlehensantrag gestellt werden und ich musste wieder zum Unterschreiben der Anträge aufbrechen. Danach gleich weiter ins Notariat zur Nachgenehmigung des Kaufvertrags für unser Grundstück. Nun hoffen wir also wieder, dass wir die 12 000 € bekommen und warten erneut…

Angenehme Begleiterscheinung: in den letzten 6 Wochen sind die Zinsen noch einmal ordentlich in den Keller gegangen – um ganze 0,8 %! Das heißt, dass mich das höhere Darlehen nur unmerklich mehr kostet als die Ursprungssumme, die ich vor sechs Wochen beantragt habe. Irgendwie haben sich alle Unwegbarkeiten am Ende als durchaus positiv herausgestellt – ich nehme das mal als gutes Omen und gehe unser Projekt nun mit noch mehr Zuversicht an!

Ganz ehrlich… Auch wenn ich das Geld nicht bekomme, ich finde einen Weg, unser Haus zu bauen. Morgen kläre ich noch ein paar Dinge mit Herrn Wimmer und dann geht der Bauvertrag (den wir vorbehaltlich einer Finanzierungsszusage schließen) in die Post. Im Januar möchte ich den Bauantrag einreichen und dann endlich loslegen. Es wird Zeit!

Eure Heike