Gartenhütte, Teil 1 – Das Fundament

Leider hat uns das Wetter in den letzten Wochen oft einen Strich durch die Rechnung gemacht und wir kamen nicht so gut voran, wie es vorgesehen war. Mein Grundstück glich einer Seenlandschaft

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Immerhin ist es so aber auch schön grün und wenn jetzt noch ein wenig Sonne auf die Pflanzen scheint, wird die Natur förmlich explodieren.

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Gestern haben wir nun aber endlich mit dem Bau der Gartenhütte hinter dem Haus anfangen können. Zwar musste ich zunächst die Fundamentgräben per ausgeklügeltem Drainagesystem von Regenwasser befreien, aber dann konnte ich sie mit Kies füllen. In den Kies haben wir alte Eisenbahnschwellen gelegt. Da meine Eltern gerade ihre Gartenhütte abbauen, konnte ich ihre Materialien verwenden.

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Von oben betrachtet

Die Hütte wird einen ca. 1,50m auf 3m langen geschlossenen Teil haben und eine 3,5m auf 3m langen offenen aber überdachten Teil, damit man auch bei Regen draußen sitzen kann. So ungefähr stelle ich es mir vor

 

Da mein Grundstück eine Nord-West-Ausrichtung hat, ist die Terrasse am Wohnzimmer vor dem Haus, ich wollte aber gerne auch hinter dem Haus, mit Blick auf die Felder und den Schwarzwald eine Sitzmöglichkeit haben.

Drückt uns die Daumen, dass das Wetter endlich besser wird, damit wir die Hütte diesen Sommer auch noch nutzen können.

Fortsetzung folgt – hoffentlich bald😉

Und dabei wollte ich doch nie…

Ja, ja, nun ist es also echt so gekommen… Ich habe mich immer ein wenig geärgert über die Blogs, die nach dem Einzug so ein stiefmütterliches Dasein fristen mussten. Das würde es bei mir nicht geben – auf gar keinen Fall!

Aber da musste ich wohl auch dazulernen. Klar, die Bauphase ist stressig und anstrengend, man fällt abends ins Bett und denkt, dass man nie wieder aufstehen kann. Trotzdem ist es gerade dieses „Immer-in-Bewegung-sein“, das mich am Laufen hält. In solchen Phasen bin ich am produktivsten, da geht was bei mir. Nach dem Einzug im Dezember war die Luft erstmal raus. Dann kam Weihnachten und Silvester, danach die Halbjahresinfo mit dem dazugehörigen Korrekturstress. Im April hatte meine Große Konfirmation und gerade stecke ich in der Endphase der Abikorrekturen. Da reichte es irgendwie gerade mal für ein kurzes „Heckenvorbereitungsbild“, dabei wächst die Hecke schon seit einiger Zeit um mein Haus herum.

Heute nun endlich ein Update und sowas wie ein „Ich bin wieder da“! Denn das Haus steht, aber der Garten braucht Zeit, die Hütte ist in Planung, eine Terrasse gibt es nur in einer Phantasie und das Carport, naja… Doucement, wie der Franzose sagt.

Darüber werde ich also noch viel zu berichten haben und ich freue mich darauf. Bei Instagram findet ihr mich übrigens unter unser_rotes_haus, wie man das bei WordPress verlinkt muss ich noch lernen…

Zum Thema Garten noch eine Sache: Mein Grundstück ist 640 qm groß, Geld für einen Landschaftsgärtner habe ich keines mehr übrig (war aber auch nie eingeplant – Garten ist Eigenleistung) – alles, was ich also hier baue und gestalte, wird sehr „low budget“ sein. Einzig der noch zu errichtende Staketenzaun und die Terrasse  werden neu gekauft. Darum dauert es bei mir auch etwas länger, als bei den den meiste meiner Nachbarn, die fast allesamt Rollrasen ausgelegt haben und bei denen es schon um einiges hübscher ums Haus herum aussieht.

Aber seht einfach selbst:

 

Zwischen den Bildern liegen fünf Wochen. Inzwischen sieht es bei uns so aus:

 

 

Das was nach kümmerlich sprießenden Rasen aussieht, ist Gründünger, den ich jetzt erst einmal bis zum nächsten Frühjahr wachsen lasse. Nach dem Überfrieren wird er untergefräst und dann kommt dort Kräuterrasen hin. Neben dem Zaun (den ich jetzt dringend noch weiß streichen muss) habe ich ein Beet angelegt, in dem hoffentlich bald Clematis ranken, Rosen blühen, Verbeten im Wind wehen und Stockrosen ihre Blüten Richtung Sonne strecken. Im mittleren Bild links ist meine Felsenbirne (die habe ich aus dem alten Garten mitgenommen) und oben drüber unser neuer Apfelbaum, Sorte Topaz. Das kleine Bäumchen in der Mitte unten ist ein Zierapfel (Malus Evereste) . Außerdem wachsen dort noch ein Holunder und ein Aroniastrauch.

Hinter dem Haus sieht es noch sehr wild aus. Da liegt noch ein Haufen Muttererde, den mein Nachbar braucht und demnächst abträgt und Holz, das wir für den Bau der Hütte brauchen, die hinters Haus kommt. Dort, wo jetzt der Erdhaufen liegt, kommt mein kleiner Gemüsegarten hin, ganz klassisch umzäunt und mit Wegkreuz. Der Graben ist für die Entwässerung der Grundstücke angelegt worden. Da wird die Gemeinde im Herbst noch eine gemischte Hecke pflanzen. Zur Zeit ist der Graben randvoll mit Grundwasser, weil mein Nachbar gerade baut und sein „Keller“ noch immer sprudelt. Wir haben hier einen sehr hohen Grundwasserspiegel und ein anderer Nachbar hat schon im Rohbau nasse Füße bekommen und musste alles wieder trocken legen. Da bin ich froh, dass ich ohne Keller gebaut habe.

 

Vor dem Küchenfenster wachsen Hortensien – die liebe ich!

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Hier noch ein paar Bilder von innen und dann wünsche ich Euch einen sonnigen Tag, bis bald, versprochen!

 

 

Heckenvorbereitung

Gestern war „Garten“tag. So richtig Garten kann man unsere braune Wildnis natürlich noch nicht nennen, aber die ersten Spatenstiche sind getan. Lange habe ich überlegt, welche Hecke ich vor dem Haus setzen möchte. Es sollte ein heimisches, ungiftiges Gehölz sein, auch im Winter noch hübsch aussehen, und am besten noch Nahrung für Insekten und Vögel bieten. Meine Wahl fiel auf eine Weißdornhecke. Typische Cottagegartenumrandung, Früchte zum Verzehr geeignet – nicht nur für Vögel, sondern auch für Menschen. Im Frühling hat sie viele kleine weiße Blüten, die sehr gut duften (Weißdorn ist ein Rosengewächs) und die roten Früchte sehen auch im Winter noch wunderschön aus und passen einfach perfekt zum roten Haus. Ich habe sie im Internet bestellt, wurzelnackt, 40 Stück – mal sehen wie weit wir kommen.

Gestern haben wir nun also das Gelände vorbereitet… Mit Spaten und Forke bewaffnet haben meine Schwester und ich versucht, die Grassoden abzutragen, mit mäßigem Erfolg. Gut ist es, wenn man dann einen netten Nachbarn hat, der gerade einen Minibagger samt Baggerführer auf dem Grundstück hat und uns das Gespann spontan „borgt“. Nach 20 Minuten waren die Grassoden weg und im offenen Leitungsgraben des selben Nachbarn versenkt und der Heckenstreifen durchgegraben! So mussten wir das Gelände nur noch ein wenig modellieren und in den nächsten Tagen kommt die Hecke in die Erde und wächst hoffentlich gut an. (Bilder folgen)

 

Innenansichten

Meine Schwester hat mir gerade ein paar schöne Bilder auf den Computer geladen, die sie kurz nach dem Einzug gemacht hat. So könnt Ihr Euch zumindest mal ein Bild vom Innenleben des roten Hauses machen:

 

Klar, die Bilder sind noch weihnachtlich und das Rot macht langsam helleren Farben Platz, aber so sieht es aus in unserem Bernd. Es fehlen noch die Profilleisten für die Wandverkleidung und an die Wand über der Küchenzeile kommen noch Regale. Updates folgen!

Gestern habe ich übrigens von einer Arbeitskollegin, die vor kurzem Mutter geworden ist und nun die „Eltern“ blättert, erfahren, dass mein Blog dort in einem Artikel zum Thema Hausbau mit Kindern erwähnt wurde! Wow – das fühlt ich gut an🙂

Winter im roten Haus

Seit vier Wochen wohnen wir nun im roten Haus und es kommt uns schon wie eine Ewigkeit vor, denn in den vergangenen vier Wochen ist viel geschehen.

Am ersten Alltagsmorgen nach dem Umzug hatten wir auf dem Weg in die Schule bei Dunkelheit und miesem Wetter einen Autounfall, der zwar zunächst schlimm aussah, sich dann aber nur als ordentlicher Blechschaden entpuppte, denn der involvierte Fahrradfahrer hatte schließlich nur einen Kratzer und ein paar blaue Flecken. Der Schreck war eindeutig das Schlimmste… Für uns hieß es nun, ohne Auto klarkommen, denn unser Auto ist noch bis morgen in der Werkstatt. Da zieht man von der Stadt aufs Land und dann das! War aber nicht ganz so dramatisch, denn wir konnten so auch eine Weile mit dem schönen großen Automatikauto meiner Eltern fahren – traumhaft!

Die Weihnachtstage verbrachten wir ganz familiär, ruhig und entspannt im roten Haus – so wie ich es mir vorgestellt habe. Das war schon echt das schönste Geschenk und es war ein bisschen unwirklich, nach all den Monaten nun tatsächlich angekommen zu sein.

Am 30.Dezember kamen Christian und Frank, unsere Installateure, und haben im Bad oben die Duschabtrennung, die Handtuchheizung und das WC montiert und letzte Woche kam dann auch endlich unser Boden und konnte verlegt werden. Es sieht jetzt schon echt gut aus da oben, nur das Waschbecken fehlt noch. Das muss aber noch warten, denn in der Schule geht gerade das Halbjahr zu Ende und die Klassenarbeitem stapeln sich auf meinem Schreibtisch.

Seit dem 4. Januar haben wir endlich auch Internet – das freut uns alle, denn irgendwie ist es schon auch mal schön, sich am Abend aufs Sofa kuscheln zu können, um einen schönen Film zu gucken. Seither kann ich auch wieder bügeln, denn bügeln ohne Fernseher geht gar nicht. Wir haben uns ja für Magenta Zuhause entschieden und bisher bin ich zufrieden. Internet läuft und Entertain ist auch ’ne gute Sache.

Klar  gibt es im Haus noch einige Baustellen, aber wir wollten ja unbedingt frühstmöglich einziehen, da kann dann auch nicht alles bis auf den letzten Wandhaken fertig gestellt sein. Es fehlen also noch ein paar Fußleisten im Gäste-WC und im Bad oben, Profilleisten als Abschluss für die Holzverkleidung in Küche und Flur, Der HWR ist noch komplett im Rohzustand und braucht noch einen Boden, außerdem ist er zur Rumpelkammer mutiert, da muss also auch dringend ein Ordnungssystem entwickelt werden. Das habe ich zwar schon im Kopf, aber das kostet eben wieder Zeit und Geld.

Bilder schicke ich darum nur nach und nach, denn Unfertiges habt Ihr nun alle zur Genüge gesehen. Für heute habe ich mal ein paar der schönen rausgesucht. Heute Nacht hat es auch hier im Süden endlich geschneit und so ein rotes Norwegerhaus sieht erst im Schnee so richtig nordisch aus.

Im Übrigen werde ich weiter schreiben und Bilder posten, denn es fehlt noch so viel ums Haus herum: Carport und Fahrradschuppen müssen gebaut werden, die Gartenhütte auch und mein liebstes Projekt wird das Anlegen des Gartens sein. Es gibt also auch weiterhin viel zu berichten!

Macht Euch noch einen schönen Sonntag – Eure Heike

 

 

 

 

Geschafft – der Julenissen kommt ins Norwegerhaus!

Liebe Leserinnen und Leser meines Blogs, liebe Bauherren,

wir wünschen Euch von Herzen ein ruhiges und besinnliches Weihnachtsfest und einen guten Start ins Neue Jahr!

Liebe Grüße von Heike, Carlota und Maximilian

 

PS. Wir haben den Umzug hinter uns. Es fehlen noch ein paar Dinge (auch die Telekom hat uns versetzt), darum lest ihr erst im Neuen Jahr den ganzen ausführlichen Bericht🙂

15. Bauwoche – Anpassungen und Endspurt

Heute haben wir das Aufheizprogramm angepasst. Ursprünglich war vorgesehen, dass die Heizung alle 19 Stunden um ein Grad erhöht wird. Dann würden wir aber in drei Wochen noch heizen… Keine Chance also. Gut, dass unser Bauleiter sich kundig gemacht hat und wir nun alle 10 Stunden um 4 Grad erhöhen. An dieser Stelle vielen Dank an Herrn Schrempp von wps Wärmepumpenservice in Bräunlingen, der mir in den letzten Tagen mit Rat und Tat zur Seite stand. Jetzt sind wr in vier Tagen mit dem Aufheizprogramm durch und können am Wochenende den Boden im EG verlegen und die Küche, die heute geliefert wurde, aufbauen.

Es geht also voran und dem Umzugstermin am 19. und 20. Dezember steht nichts im Wege. Abschließend noch ein paar Bilder der letzten Tage:

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Ich räume meinen bisherigen Garten aus und dekoriere so schon einmal den neuen Vorgarten

Die Lampen aus dem „Little White Cottage“ haben ihren Platz gefunden:

 

Im Arbeitszimmer hängen die Tapeten – Jubilee Edition von Graham and Brown:

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Wo ist Mama? – In London😉

In den nächsten Tagen schicke ich mehr Bilder – bis bald, Heike