Heckenvorbereitung

Gestern war „Garten“tag. So richtig Garten kann man unsere braune Wildnis natürlich noch nicht nennen, aber die ersten Spatenstiche sind getan. Lange habe ich überlegt, welche Hecke ich vor dem Haus setzen möchte. Es sollte ein heimisches, ungiftiges Gehölz sein, auch im Winter noch hübsch aussehen, und am besten noch Nahrung für Insekten und Vögel bieten. Meine Wahl fiel auf eine Weißdornhecke. Typische Cottagegartenumrandung, Früchte zum Verzehr geeignet – nicht nur für Vögel, sondern auch für Menschen. Im Frühling hat sie viele kleine weiße Blüten, die sehr gut duften (Weißdorn ist ein Rosengewächs) und die roten Früchte sehen auch im Winter noch wunderschön aus und passen einfach perfekt zum roten Haus. Ich habe sie im Internet bestellt, wurzelnackt, 40 Stück – mal sehen wie weit wir kommen.

Gestern haben wir nun also das Gelände vorbereitet… Mit Spaten und Forke bewaffnet haben meine Schwester und ich versucht, die Grassoden abzutragen, mit mäßigem Erfolg. Gut ist es, wenn man dann einen netten Nachbarn hat, der gerade einen Minibagger samt Baggerführer auf dem Grundstück hat und uns das Gespann spontan „borgt“. Nach 20 Minuten waren die Grassoden weg und im offenen Leitungsgraben des selben Nachbarn versenkt und der Heckenstreifen durchgegraben! So mussten wir das Gelände nur noch ein wenig modellieren und in den nächsten Tagen kommt die Hecke in die Erde und wächst hoffentlich gut an. (Bilder folgen)

 

Innenansichten

Meine Schwester hat mir gerade ein paar schöne Bilder auf den Computer geladen, die sie kurz nach dem Einzug gemacht hat. So könnt Ihr Euch zumindest mal ein Bild vom Innenleben des roten Hauses machen:

 

Klar, die Bilder sind noch weihnachtlich und das Rot macht langsam helleren Farben Platz, aber so sieht es aus in unserem Bernd. Es fehlen noch die Profilleisten für die Wandverkleidung und an die Wand über der Küchenzeile kommen noch Regale. Updates folgen!

Gestern habe ich übrigens von einer Arbeitskollegin, die vor kurzem Mutter geworden ist und nun die „Eltern“ blättert, erfahren, dass mein Blog dort in einem Artikel zum Thema Hausbau mit Kindern erwähnt wurde! Wow – das fühlt ich gut an 🙂

Winter im roten Haus

Seit vier Wochen wohnen wir nun im roten Haus und es kommt uns schon wie eine Ewigkeit vor, denn in den vergangenen vier Wochen ist viel geschehen.

Am ersten Alltagsmorgen nach dem Umzug hatten wir auf dem Weg in die Schule bei Dunkelheit und miesem Wetter einen Autounfall, der zwar zunächst schlimm aussah, sich dann aber nur als ordentlicher Blechschaden entpuppte, denn der involvierte Fahrradfahrer hatte schließlich nur einen Kratzer und ein paar blaue Flecken. Der Schreck war eindeutig das Schlimmste… Für uns hieß es nun, ohne Auto klarkommen, denn unser Auto ist noch bis morgen in der Werkstatt. Da zieht man von der Stadt aufs Land und dann das! War aber nicht ganz so dramatisch, denn wir konnten so auch eine Weile mit dem schönen großen Automatikauto meiner Eltern fahren – traumhaft!

Die Weihnachtstage verbrachten wir ganz familiär, ruhig und entspannt im roten Haus – so wie ich es mir vorgestellt habe. Das war schon echt das schönste Geschenk und es war ein bisschen unwirklich, nach all den Monaten nun tatsächlich angekommen zu sein.

Am 30.Dezember kamen Christian und Frank, unsere Installateure, und haben im Bad oben die Duschabtrennung, die Handtuchheizung und das WC montiert und letzte Woche kam dann auch endlich unser Boden und konnte verlegt werden. Es sieht jetzt schon echt gut aus da oben, nur das Waschbecken fehlt noch. Das muss aber noch warten, denn in der Schule geht gerade das Halbjahr zu Ende und die Klassenarbeitem stapeln sich auf meinem Schreibtisch.

Seit dem 4. Januar haben wir endlich auch Internet – das freut uns alle, denn irgendwie ist es schon auch mal schön, sich am Abend aufs Sofa kuscheln zu können, um einen schönen Film zu gucken. Seither kann ich auch wieder bügeln, denn bügeln ohne Fernseher geht gar nicht. Wir haben uns ja für Magenta Zuhause entschieden und bisher bin ich zufrieden. Internet läuft und Entertain ist auch ’ne gute Sache.

Klar  gibt es im Haus noch einige Baustellen, aber wir wollten ja unbedingt frühstmöglich einziehen, da kann dann auch nicht alles bis auf den letzten Wandhaken fertig gestellt sein. Es fehlen also noch ein paar Fußleisten im Gäste-WC und im Bad oben, Profilleisten als Abschluss für die Holzverkleidung in Küche und Flur, Der HWR ist noch komplett im Rohzustand und braucht noch einen Boden, außerdem ist er zur Rumpelkammer mutiert, da muss also auch dringend ein Ordnungssystem entwickelt werden. Das habe ich zwar schon im Kopf, aber das kostet eben wieder Zeit und Geld.

Bilder schicke ich darum nur nach und nach, denn Unfertiges habt Ihr nun alle zur Genüge gesehen. Für heute habe ich mal ein paar der schönen rausgesucht. Heute Nacht hat es auch hier im Süden endlich geschneit und so ein rotes Norwegerhaus sieht erst im Schnee so richtig nordisch aus.

Im Übrigen werde ich weiter schreiben und Bilder posten, denn es fehlt noch so viel ums Haus herum: Carport und Fahrradschuppen müssen gebaut werden, die Gartenhütte auch und mein liebstes Projekt wird das Anlegen des Gartens sein. Es gibt also auch weiterhin viel zu berichten!

Macht Euch noch einen schönen Sonntag – Eure Heike

 

 

 

 

Geschafft – der Julenissen kommt ins Norwegerhaus!

Liebe Leserinnen und Leser meines Blogs, liebe Bauherren,

wir wünschen Euch von Herzen ein ruhiges und besinnliches Weihnachtsfest und einen guten Start ins Neue Jahr!

Liebe Grüße von Heike, Carlota und Maximilian

 

PS. Wir haben den Umzug hinter uns. Es fehlen noch ein paar Dinge (auch die Telekom hat uns versetzt), darum lest ihr erst im Neuen Jahr den ganzen ausführlichen Bericht 🙂

15. Bauwoche – Anpassungen und Endspurt

Heute haben wir das Aufheizprogramm angepasst. Ursprünglich war vorgesehen, dass die Heizung alle 19 Stunden um ein Grad erhöht wird. Dann würden wir aber in drei Wochen noch heizen… Keine Chance also. Gut, dass unser Bauleiter sich kundig gemacht hat und wir nun alle 10 Stunden um 4 Grad erhöhen. An dieser Stelle vielen Dank an Herrn Schrempp von wps Wärmepumpenservice in Bräunlingen, der mir in den letzten Tagen mit Rat und Tat zur Seite stand. Jetzt sind wr in vier Tagen mit dem Aufheizprogramm durch und können am Wochenende den Boden im EG verlegen und die Küche, die heute geliefert wurde, aufbauen.

Es geht also voran und dem Umzugstermin am 19. und 20. Dezember steht nichts im Wege. Abschließend noch ein paar Bilder der letzten Tage:

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Ich räume meinen bisherigen Garten aus und dekoriere so schon einmal den neuen Vorgarten

Die Lampen aus dem „Little White Cottage“ haben ihren Platz gefunden:

 

Im Arbeitszimmer hängen die Tapeten – Jubilee Edition von Graham and Brown:

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Wo ist Mama? – In London 😉

In den nächsten Tagen schicke ich mehr Bilder – bis bald, Heike

Tag 75 bis 78 – Es wird warm und weihnachtlich

Heute morgen kam der Techniker und hat unsere Wärmepumpe in Betrieb genommen. Jetzt sollte es also bald schön warm werden im roten Haus.

Am Wochenende haben wir nochmal ordentlich was weggeschafft. Meine Mutter und Georgia haben im Badezimmer die Wände, die befliest werden, zweimal mit einer Flüssigdichtfolie gestrichen:

 

Wir mussten ein wenig umdisponieren und nun kommen unten an die Badewanne und hinter die Dusche weiße Metrofliesen. An die Wand kommt eine Beadboard-Vliestapete und oben wird grau gestrichen. Das soll alles noch diese Woche passieren, denn am Wochenende kommen Frank und Christian Preller und bauen zunächst einmal die Badewannenarmatur und die Toilette ein. Das Waschbecken ist von IKEA und wird von uns eingebaut.

Georgia hat den HWR fertig gestrichen. Alles schön weiß und sauber, ich hoffe nur, dass das auch lange so bleibt 😉

Mein Vater und ich haben die Fußleisten in den Kinderzimmern und im Schlafzimmer angebracht – das sieht so toll aus!

 

Wir haben die Fußleisten mit der Säge auf Gehrung geschnitten und uns so die Innen- und Außenecken gespart. Angebracht habe ich sie mit Montagekleber, das ging wunderbar.

Im Wohnzimmer und in der Küche hat meine Mutter die Decke gestrichen, außerdem hat sie weiter Deckenleisten und Fenster mit Acryl abgedichtet. Unsere Tafelwand sieht toll aus und kann sogar schon beschrieben werden. Meine Kinder haben sich gleich mal ausgetobt:

 

Ihr seht schon – es weihnachtet im roten Haus. Da wir jeden Sonntag dort sind, steht im Wohnzimmer natürlich ein Adventskranz. Und die Lichterkette am Eingang musste einfach auch schon sein. Leider sieht man auf dem Bild gar nicht unsere schöne Außenlampe, aber das Bild reiche ich nach.

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Unser Klingelschild und die sehr schrille Klöppelklingel (mal sehen, wie lange wir sie ertragen ;))

 

Im Kinderzimmer wird’s schon gemütlich:

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Im OG könnte man schon direkt wohnen. Ihr seht, es wird was. Und wenn jetzt die Heizung problemlos ihr Aufheizprogramm durchläuft, kann es bald weitergehen. Nächste Woche kommt die Treppe und dann können wir schon größere Stücke nach oben transportieren – die Fatboys auf der Leiter einhändig nach oben zu manövrieren war schon abenteuerlich 😉

Also, bis bald – Eure Heike