Küchenplanung

Gestern haben wir mächtig Mut bewiesen und sind zu Ikea gefahren. Ich konnte auf meinem Rechner den Küchenplaner nicht installieren und so blieb mir nichts anderes übrig, als mich an einem Nachweihnachtssamstag in die blau-gelbe Hölle  zu begeben… Aber es hat sich gelohnt, denn ich weiß nun, dass es eine Bodbyn-Küche in weiß wird (obwohl ich grau auch toll finde…), mit einer Vollholz-Arbeitsplatte und einer Theke, an der wir frühstücken oder snacken können. Auch ein Gläschen Wein oder Sekt mit meinen Freundinnen kann ich mir da gut vorstellen 😉 Ich möchte keine Oberschränke und brauche darum genügend Platz in den Unterschränken. An die Wände kommen nur offene Regale. Über die Theke hänge ich zwei Deckenlampen, sonst kommen nur Spots in die Decke.

Vor allem aber weiß ich jetzt, wieviel Geld ich für die Küche veranschlagen muss. Ist ja nicht meine erste Ikea-Küche, aber die letzte ist schon ein paar Jahre her.

Immer noch unklar ist übrigens, ob ich die 12 000 € von der Bank bekomme. „Ganz sicher vor Weihnachten“ hieß es bei der Bank… Auch die bereits zugesagten Darlehen sind immer noch nicht verfügbar. Meine beiden Finanzierungsberater haben einen Urlaubstag damit verbracht, die zuständigen bei der DSL zu erreichen, aber wie so oft vergeblich.Tja und nun weiß ich noch immer nichts und hier liegen unbezahlte Rechnungen von Notar und Grundstücksmakler. Ich hoffe nun also, dass ich morgen etwas höre – wie gehabt. Wenn ich eines gelernt habe, dann Geduld und Zuversicht zu haben.

Vielleicht morgen mehr – gute Nacht, Eure Heike

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Bauvertrag – ab die Post!

Gestern Abend habe ich den Bauvertrag zur Post gebracht – endlich! Zwar habe ich den Vertrag vorbehaltlich einer endgültigen Finazierungszusage geschlossen, aber durch eine Aufhebungserklärung wird dieser Passus im Vertrag ungültig. Das war die auch die Idee meines Finanzierungsberaters, aber bei meinem ursprünglichen Bauvermittler stieß ich mit diesem Wunsch auf taube Ohren. Nun hoffe ich natürlich, dass die Bank sich bald meldet, damit alles seine Richtigkeit hat und Akost schnell die Bauanträge fertig machen kann. Wenn alles gut geht, dann könnte ich noch im Januar die Bauanträge einreichen und vielleicht schon im März loslegen…

Noch überlege ich wegen der Fenster in den Kinderzimmern. Herr Wimmer hat mir längliche Fenster eingebaut, weil es eine baurechtliche Bestimmung gibt, nach der die Fensterfläche mindestens 1/10 der Raumgröße betragen muss. Und ich denke er hat Recht, denn wenn ich die Fenster mit einer Fläche von 1,10 x 1,20 m nehme, werden die Kinderzimmer sicher zu dunkel. Da muss die Form nun also der Funktionalität weichen. Einzig das Fenster im Essbereich bereitet mir noch Kopfzerbrechen, aber ab morgen sind Ferien und ich werde den Kopf frei haben, um mich mit Fensterfläche und Sprossenanzahl beschäftigen zu können.

Vielleicht lerne ich in den Ferien auch, wie man pdf-Dateien in Blogs einbaut… Bis bald, Eure Heike

Zuversicht

Mann, war das ein Donnerstag… Gegen Mittag der Anruf von der Bank: Das Haus ist ein wenig größer und teurer, darum reicht das bisher beantragte Darlehen nicht aus und die Bank möchte mir 12 000 € mehr auszahlen. Eine erste Prüfung war positiv, doch wie gehabt, muss es von höherer Stelle genehmigt werden. Damit alles seine Richtigkeit hat, musste noch ein neuer Darlehensantrag gestellt werden und ich musste wieder zum Unterschreiben der Anträge aufbrechen. Danach gleich weiter ins Notariat zur Nachgenehmigung des Kaufvertrags für unser Grundstück. Nun hoffen wir also wieder, dass wir die 12 000 € bekommen und warten erneut…

Angenehme Begleiterscheinung: in den letzten 6 Wochen sind die Zinsen noch einmal ordentlich in den Keller gegangen – um ganze 0,8 %! Das heißt, dass mich das höhere Darlehen nur unmerklich mehr kostet als die Ursprungssumme, die ich vor sechs Wochen beantragt habe. Irgendwie haben sich alle Unwegbarkeiten am Ende als durchaus positiv herausgestellt – ich nehme das mal als gutes Omen und gehe unser Projekt nun mit noch mehr Zuversicht an!

Ganz ehrlich… Auch wenn ich das Geld nicht bekomme, ich finde einen Weg, unser Haus zu bauen. Morgen kläre ich noch ein paar Dinge mit Herrn Wimmer und dann geht der Bauvertrag (den wir vorbehaltlich einer Finanzierungsszusage schließen) in die Post. Im Januar möchte ich den Bauantrag einreichen und dann endlich loslegen. Es wird Zeit!

Eure Heike

Mama kauft ein Grundstück!

Grundstück -check! Um es mit meiner Freundin zu sagen: Ich hab die Scholle!!! Heute um 16 Uhr habe ich meine Unterschrift unter den Kaufvertrag gesetzt und bin nun ( na ja fast…) Besitzerin eines 641 qm großen Grundstücks, auf dem hoffentlich sehr bald unser Haus stehen wird!

Fortsetzung folgt…

Eure Heike

Auf ein Neues!

Herr Wimmer, unser Hausvermittler von der Firma Akost, hat am Wochenende wohl nicht viel Schlaf bekommen, denn schon heute waren alle Unterlagen in der Post, die die Bank nun wieder benötigt. Schnell alles weitergeleitet und nun heißt es schon wieder warten… Ich bin aber sehr zuversichtlich, dass es klappt und werde für Donnerstag schon einmal einen Termin beim Notar zur Nachgenehmigung machen. Die „Mehrkosten“, die eigentlich keine sind, weil im Hauspreis viel mehr Leistungen inbegriffen sind als bei der alten Firma, waren wohl kein Problem. Das meinte zumindest mein Finanzierungsberater, dem das neue Haus viel besser gefällt als das alte 😉

Wie immer halte ich Euch auf dem Laufenden – Eure Heike

Retter in der Not

Heute bin ich schon nicht mehr ganz so geschockt von der gestrigen Nachricht. Aber irgendwie ist es doch unglaublich: Da habe ich mir ein Referenzhaus der Firma angesehen, mit dem Bauherrn gesprochen und mir wurde versichert, wie zufrieden sie sind und wie transparent alle Kosten waren. Die Realität sah ganz anders aus… Haufenweise versteckte Kosten und eine Firma, die schon vor zwei Monaten von der drohenden Pleite gewusst haben muss. Die letzte Mail vom Geschäftsführer der Firma bekam ich aber am 25.11., darin fragte er nach meiner Finanzierung und ob wir bald den Werkvertrag machen könnten! Gut, dass meine Schwester Anwältin ist und die Sache für mich in die Hand nimmt, denn dieses Verhalten möchte ich wirklich nicht einfach so akzeptieren. Auch wenn ich die bereits bezahlten 4200 € sicher nicht wieder sehe.

Heute mache ich aber schon wieder Pläne für das neue Haus und visualiere heftig, liebe Steffi!

Das neue Haus heißt Bernd, ist 128 m² groß und kommt aus Norwegen von der Firma Akost. Der Vertriebspartner Herr Wimmer, ist schon dabei den Vertrag aufzusetzen. Danke für die schnelle Hilfe! Mein Schwedenhausblog wird nun also ein Norwegerhausblog und ich werde jeden Baufortschritt dokumentieren, um allen zukünftigen Schwedenhausbauern eine kleine Entscheidungshilfe zu liefern 😉

Ser deg snart! (Bis bald auf Norwegisch)

Eure Heike

Glück im Unglück – oder Abenteuer Hausbau

Heute endlich kam der lang ersehnte Anruf! Die Finanzierung ist genehmigt – yipiehhh!!! Aber jetzt kommt’s: mein Bauunternehmer hat Insolvenz angemeldet! Ich bin immer noch total von der Rolle, kann es einfach gar nicht glauben. Die 4200 €, die ich für die Pläne gezahlt habe sind wohl futsch, aber ich habe Gott sei Dank noch keinen Vertrag mit der Firma gemacht. Herausgefunden hat das übrigens die Bank, die das Gutachten erstellen ließ. Ich bin ganz beschämt ob der vielen bösen Gedanken die ich schon hatte. Den Anruf erhielt ich heute Abend um 18 Uhr nach einem langen Schultag mit Konferenzen und Schädelbrummen (die beiden gehören einfach zusammen). Da war ich erst einmal in Schockstarre.

Das Problem ist nun Folgendes: Die Bank gibt mir das Geld, wenn ich einen anderen Bauunternehmer auftreibe, der den ursprünglichen Kaufpreis nicht maßlos übersteigt. Und das alles vor nächstem Mittwoch, damit ich den Kaufvertrag für das Grundstück nachgenehmigen kann. Aber so wie es aussieht habe ich schon einen Bauunternehmer gefunden: Das Haus sieht nun nicht mehr so aus wie von mir geplant, aber es ist ein Schwedenhaus mit Veranda und mein Ansprechpartner war äußerst hilfsbereit und entgegenkommend.

Jetzt ins Bett, mal sehen, ob ich schlafen kann… Morgen dann mehr!

Schlaft gut, Eure von nichts mehr zu erschütternde Heike