Ergebnis des Bodengutachtens

Das Bodengutachten hat ergeben, dass auf meinem Grundstück ein wenig mehr Boden ausgetauscht werden muss und dass die Frostschürze statt 0,80m nun 1 m tief sein muss. Das bedeutet Mehrkosten in Höhe von 2500 € – wenn ich mir allerdings anhöre, was andere Bauherren so zusätzlich zahlen mussten, dann habe ich tatsächlich noch Glück gehabt. Herr Wimmer leitet wie immer alles in die Wege und ich kann mich zurücklehnen. Danke!

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Bodengutachten

Gestern war ein Geologe der Firma Clayton auf dem Grundstück und ich habe gemeinsam mit ihm zweieinhalb Stunden bei vier Grad, Regen, Sturm, Hagel und Sonneschein ausgeharrt, um zu sehen, wie der Boden unter unserem Haus aussieht. Ich habe auch gleich Bekanntschaft mit meiner neuen Nachbarin Conny gemacht, die wohl irgendwann soviel Mitleid mit uns hatte, dass sie zwei Pötte Kaffee brachte, das war echt super nett und tat Hals und Händen gut.

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Blick von Grundstück Nummer 21 nach Westen, da wo die Bagger stehen ist mein Grundstück

Gebohrt wurde vier Meter tief und an zwei Hausecken. Interessant war, dass der Boden an der „Esszimmerecke“ ganz anders beschaffen war als der Boden an der „Gäste-WC-Ecke“. Letzterer bestand aus mehr Schichten und war sandiger. Ich habe gestern aber gelernt, dass die Redewendung „auf Sand gebaut haben“ Quatsch ist, denn es gibt kaum einen besseren Untergrund für Gebäude, weil sich Sand am besten verdichtet. Warten wir’s ab. Wir haben aber gemerkt, dass der Boden extrem nass war und der Grundwasserspiegel sehr hoch ist, da ich aber ohne Keller baue, wird das für uns kein Problem darstellen. 245Auf meinem Grundstück war gestern mal richtig was los, denn gestern wurden wir auch an die Kanalisation angeschlossen. Das war ganz gut so, denn dabei fiel mir auf, dass der Übergabeschacht nicht wie auf meinem Plänen verzeichnet vorne am Grundstück ist, sondern hinten. Wir hätten sonst wohl erst durch einen Bescheid des Abwasserzweckverbandes erfahren, dass der Entwässerungsplan nicht korrekt ist.

Bauantrag, die Zweite

Heute kamen die fehlenden, vom Bauamt gewünschten Unterlagen der Architektin an. Ich habe sie direkt beim zuständigen Sachbearbeiter abgegeben und ihn gebeten, einen Blick auf die eingezeichneten Fahrradstellplätze zu werfen: Alles prima, so hat er sich das vorgestellt. Jetzt kommt’s: Die Architektin hat lediglich in den bereits vorhandenen Fahrradschuppen zwei Rechtecke 0,9 x 1,7m eingezeichnet und die Rechtecke „Fahrradstellplatz“ genannt. Das war’s – jetzt sind alle Unterlagen  komplett und die Herrschaften zufrieden. Hoffentlich sind sie auch schnell. Morgen kommt die Firma Clayton wegen des Bodengutachtens – da bin ich auch mal gespannt. Es geht voran – Schritt für Schritt.

Macht’s Euch gemütlich, der Wind bläst noch immer kräftig – Eure Heike

Lageplan

Heute kamen, schön bunt, die Unterlagen vom Vermessungsbüro, die nun auch dem Bauamt vorliegen. Das hier ist also unser Lageplan:

Lageplan

Unser Grundstück hat Nord-Ost-Ausrichtung, sodass die Terrasse vor dem Haus sein muss. Das macht aber nichts, denn laut B-Plan müssen wir sowieo zwei heimische Laubbäume (Apfel und Quitte) pflanzen und die kommen vor das Haus. Hinter dem Haus kann ich keine Bäume pflanzen, denn dort liegen die Flächenkollektoren für die Erdwärmeheizung. Außerdem hat so ein richtiger Cottage-Garten ja auch eine Hecke, die das Grundstück einrahmt und wenn die erstmal schön hoch ist, guckt uns auch keiner mehr in den Tee. Wir werden wohl eine Buchenhecke anlegen, denn Eiben sind giftig (wenn auch sehr schön und immergrün) und Kirschlorbeer kommt mir nicht in den Garten. Maxi hat sich über den großen Garten gefreut und ich mache schon Pläne für meine Hochbeete und den Kräutergarten.

Außerdem habe ich heute die Baugrunduntersuchung bei der Firma Clayton in Auftrag gegeben und diese Woche werde ich mich wohl mal um Strom- und Telefonleitung kümmern.

Es geht doch nicht weiter…

Heute wollte ich den Auftrag für das Bodengutachten ausfüllen und stolperte über die Frage „Sind die Erschließungsarbeiten abgeschlossen“? Mhh…gute Frage, ich weiß es nicht. Seit Wochen sprudelt Grundwasser aus den Rohren, die Absenkung ist noch immer nicht abgeschlossen. Heute erfuhr ich von meiner Schwester, dass wieder gebaggert wird. Keine Ahnung was da los ist! Aber wen sollte ich fragen? Die Erschließungsarbeiten wurden von den ehemaligen Grundstückseignern in Auftrag gegeben, also rief ich bei meiner neuen Nachbarin an, die im selben Ort wohnt und der das Grundstück auch schon gehörte, als es noch Ackerland war. Was ich erfuhr war ernüchternd: Das Grundwasser steht so hoch, dass die Erschließungsfirma einen Baustopp einlegen musste, um nicht mit Spezialgerät anrücken zu müssen. Das bedeutet, dass ein Baubeginn vor April oder Mai gar nicht möglich ist. Gut, dass ich ohne Keller baue…

Allerdings soll es bei der Stadt gerade auch fast drei Monate dauern, bis die Bauanträge bearbeitet werden. Baubeginn nun wohl erst im Mai oder Juni… Meinen ursprünglichen Plan, in den Sommerferien umzuziehen kann ich wohl vergessen, Weihnachten ist das neue Ziel!

Also: Bauantrag einreichen, sobald er fertig ist und das Bodengutachten erst im April machen lassen. Zwangspausen haben aber auch was Gutes… Was, das find ich schon noch raus 😉

Eure Heike

Es geht weiter

Heute morgen, es sind ja noch Ferien, waren wir noch einmal fliesenmässig unterwegs. Eigentlich wollte ich ja ins Holzland fahren, um nach Parkettböden fürs Obergeschoß Ausschau zu halten, das entpuppte sich aber als Flop. Ich werde wohl doch im Internet bestellen, denn 120 €/m² möchte ich nicht berappen. Aber auf dem Weg dorthin sind wir bei einem Naturfliesenhandel vorbeigekommen und haben mal reingeschaut. Zum Glück! So viele schöne auf einem Haufen habe ich selten gesehen und vor allem gibt es dort Fliesen in Zementfliesenoptik, die aber Feinsteinzeug sind. Halleluja! Zementfliesen kosten ähnlich viel wie das Parkett im besagten Holzland und sind nicht für Fußbodenheizung geeignet. Die „Fake-Zementfliesen“ kosten nur ein Drittel und passen perfekt in unseren Flur.

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So soll unser Hausflur aussehen, die Wände werden mit Holz verkleidet und es kommen viele Haken für allerlei Jacken, Taschen, Hundeleinen und ähnliches an die Wände

Außerdem habe ich das Bodengutachten in Auftrag gegeben und von der Baufirma erfahren, dass der Bauantrag fast fertig ist!

Im Garten habe ich auch ein wenig gewurschtelt, die Beete vom Laub befreit und gesehen, dass die Stauden ganz vorsichtig austreiben.

Jetzt mache ich mit meinem Sohn noch ein Feuerchen und verbrenne den trockenen Staudenschnitt, sozusagen als Ferienausklang, denn morgen müssen wir wieder ran und bei mir steht das Abitur vor der Tür – viel Verschnaufpausen wird es bis Ostern nicht geben.

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Macht es gut – Eure Heike