Tag 51 – Teure „Giraffe“ und wirres Grabenlabyrinth

Heute Morgen habe ich im Obi ein ziemlich teures Wand- und Deckenschleifgerät – eine „Giraffe“ – ausgeliehen, um die von uns mühsam aufgespachtelte Masse wieder abzuschleifen. Das Gerät ist nicht leicht, aber ansonsten ziemlich gut zu handhaben und vor allem ist die Schleifarbeit schnell erledigt. Zum Glück… das Teil kostet nämlich 51 €/Tag. Das Gerät zu kaufen kostet ca. 180 €, wer also mehr als drei Spachteltage einplant, kann das Gerät besser kaufen. Morgen können wir nun aber im Obergeschoß schon einmal Tiefgrund aufbringen und eventuell vor dem Wochenende die Kinderzimmer streichen. Für Maxi habe ich heute eine Tapete mit Sternen bestellt, die im Dunkeln leuchten. Die sollte in den nächsten Tagen kommen und wird dann auch gleich angebracht.

Stefan hat heute unsere Eingangstüren eingebaut – sehen toll aus und ich bin froh, dass ich mich für diese Haustür entschieden habe. Die Entscheidung fiel mit wirklich nicht leicht und ich habe ewig überlegt…

Auch draußen haben wir heute einiges geschafft. Um das Regenwasser aus den Dachrinnen nicht einfach versickern zu lassen (was sicher nicht so leicht wäre, weil unser Boden recht lehmig ist), werden wir das Regenwasser unterirdisch in den hinter dem Haus gelegenen Graben einleiten. Dazu haben wir heute noch einmal baggern lassen. Am nächsten Montag werden wir ans Stromnetz angeschlossen und mussten dafür sowieso einen Graben ziehen, da passte das gerade gut. Der Garten ist nun durchzogen von allerlei Gräben und sieht ziemlich wirr aus.  In den nächsten Tagen werden mein Vater und ich die Rohre verlegen und die Gräben wieder zuschaufeln.

Blöderweise habe ich meine Kamera im Haus liegen lassen und kann heute keine Bilder zeigen. Aber das hole ich morgen nach – versprochen!

Gute Nacht 🙂

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Ausgeschaufelt! Hoffentlich…

Gestern und heute früh haben meine Mutter und ich mit Schaufeln zugebracht. Rings um das Haus herum haben wir einen 30 cm tiefen und 50 cm breiten Streifen ausgegraben:

Spritzschutz

Jetzt hoffe ich, dass sich das Gelände noch ein wenig setzt und dann werde ich Herrn Burgert, den Tiefbauer bitten, das Gelände noch ein wenig zu verteilen. Mein Vater wird dann mit dem Nivelliergerät anrücken, damit das Gelände vom Haus weg ein Gefälle aufweist und das Oberflächenwasser uns nichts anhaben kann. Damit warten wir aber bis das Haus fertig ist und das Gelände Zeit hatte, sich noch ein wenig abzusenken. Vor der Haustür werden wir sowieso auskoffern (bzw. nicht auffüllen) müssen, weil ich einen Kiesvorplatz (wassergebundene Decke) haben möchte:

Vor dem Haus werden wir das Gelände für den Bau der Terrasse vorbereiten müssen, sodass doch noch einmal einiges an Erde bewegt werden muss.

Jetzt können wir uns noch ein wenig zurücklehnen und baden gehen, denn wir haben noch Ferien und das Wetter ist ein Traum! Genießt den Sommer – Eure Heike

Update 13.8.15: Doch noch nicht ausgeschaufelt… Herr Wimmer hat – glücklicherweise rechtzeitig – bemerkt, dass mit dem 50 cm breiten Graben das Gerüst nicht gestellt werden kann. Also müssen wir den Graben noch um einen Meter auf 1,50 Meter verbreitern… Wieder schaufeln? Nein, auf gar keinen Fall! Ich bin wohl nun bald die Lieblingsbauherrin meines Lieblingstiefbauers…

Hoch hinaus…

wollten wir wohl mit unserem Gelände. Da lade ich ganz stolz Vorher-Nachher-Bilder (siehe Beitrag Grobplanum) und freue mich über das schöne ebene Gelände und schon kommt es dicke: wir haben das Gelände zu hoch angeschüttet…

Der immer aufmerksame Herr Wimmer hat die Bilder auf meinem Blog gesehen und mir gleich eine Mail geschickt. Die Bodenplatte sollte 30 cm aus dem Erdreich herausragen, ferner sollte man einen Streifen von 50 cm als Spritzschutz um das Haus herum freilassen. Das mit dem Spritzschutz war klar, hätten wir natürlich gemacht. Dass wir aber zu hoch aufgefüllt haben, lag auch daran, dass die Handwerker der Firma rings um die Bodenplatte herum Erdreich angefüllt haben und ich dachte, dass das das spätere Geländeniveau sein wird. Nun habe ich aber heute von Herrn Wimmer gelernt, dass das immer provisorisch gemacht wird, um der Bodenplatte während der Trocknungsphase zusätzlich Stabilität zu geben. Der Bauherr muss das später entfernen. Blöd nur, dass uns das nicht gesagt wurde und ich leider auch nicht die geborene Bauherrin bin, die so etwas in den Genen hat…

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Hier kann man sehen, dass Erdreich um die Bodenplatte herum angehäuft wurde.

Für mich heißt das jetzt schaufeln, schaufeln, schaufeln. Ich werde zunächst einmal einen 50 cm breiten und 30 cm tiefen Streifen um die Bodenplatte herum abgraben und dann mal sehen, wie es klappt und ob ich das Gelände dann um das Haus herum verteilen kann. Morgen früh geht es los, denn bis zur Hauslieferung in drei Wochen muss es fertig sein. Dafür jetzt wieder den Tiefbauer zu beauftragen wird mir langsam zu teuer… Gut ist aber, dass der Tiefbauer nur vorne und links vom Haus so hoch angeschüttet hat, rechts und hinten ragt die Bodenplatte noch 20 cm aus dem Erdreich heraus.

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Hier sieht es nicht ganz so hoch aus, da müssen wir schon deutlich weniger ausheben.

Sobald dann das Gerüst um das Haus herum weg ist, werden wir vor dem Haus sowieso eine Kiesfläche, so eine Art „Vorplatz“, schaffen und dann auch gleich den Spritzschutz um das Haus herum anlegen.

Als ich heute morgen dort war, habe ich aber auch gesehen, dass die Badenova uns schon an das Wassernetz angeschlossen hat. Noch kein Haus, aber schon Frischwasser – wir zäumen das Pferd echt von hinten auf 😉

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Also, aus Fehlern lerne ich und hoffentlich auch die Leser meines Blogs, denn dafür ist er ja schließlich auch da!

(Fast) immer optimistisch – Eure Heike

Grobplanum

Nach gut 10 Monaten wird es Zeit für das erste Vorher-Nachher-Bild (die liebe ich!). Bitteschön:

Vorher:

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Erdhaufen rechts und links und ziemlich unebenes Gelände

Nachher:

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Bis auf den Haufen rechts im Bild schon alles schön, gell?

Mein Lieblings-Tiefbauer und Meister-Baggerfahrer Herr Burgert aus dem Nachbardorf war heute morgen wieder da und hat die Wasserleitung und die Leerrohre für Strom und Medien verlegt. Wir haben auch nochmals versucht, vom E-Werk beide  Kabel zu bekommen, die wir dann einfach so in die Lehrrohre gezogen hätten, natürlich ohne sie anzuschließen. Aber dieses Monopol lässt sich der Netzversorger nicht aus der Hand nehmen und so haben wir wieder Zugdraht eingezogen, damit wir den Graben später nicht wieder aufbuddeln müssen. Die verbleibenden Meter (vorne noch zu sehen unter der noch nicht aufgeschütteten Wiese) machen wir dann, wenn das Kabel kommt, denn mit Draht um drei Ecken ziehen wird sicher schwierig. Darum ist dieser Teil auch noch nicht aufgeschüttet.

Mein Grundstück liegt ca. 80 cm unterhalb Straßenniveau und wir haben lange überlegt, ob wir vor Baubeginn aufschütten sollen. Ich wollte dann aber ebenerdig aus dem Haus gehen können und so haben wir die Bodenplatte so gebaut, dass das EG nun auf Straßenniveau ist und mit der ausgekofferten Erde aus Baugrube und der Grube für die Flächenkollektoren konnten wir das ganze Gelände auf Straßenniveau bringen. Am Anfang dachten wir noch, wir müssten Muttererde zukaufen… Jetzt liegen im Moment noch beide Nachbargrundstücke niedriger, aber da warte ich erst einmal ab. Im schlimmsten Fall brauche ich eine Stützmauer, aber das kann ich mir fast nicht vorstellen…

Das Grobplanum ist also fast gemacht, nach Bauende machen wir dann das Feinplanum. Sicher wird sich der Boden auch noch einmal absenken, wenn es denn dann endlich einmal regnet.

Schönes Wochenende Euch allen – liebe Grüße, Heike