Kjøkken

Die Skandinavier haben’s einfach drauf – meine Güte! Ich suche immer noch nach Kücheninspirationen und die schönste Küche ist einfach meist eine „Kjøkken“. Passt ja auch in unser norwegisches Haus. Gerade finde ich die hier richtig klasse:

Die weiße Arbeitsplatte gefällt mir gut, ich kann mir gut vorstellen, dass die weiße Oberfläche den Raum sehr hell werden lässt. Ich weiß jetzt nur noch nicht, ob ich weiße Metrofliesen oder eine Holzverkleidung möchte, ich tendiere aber zu Metrofliesen:

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Auf jeden Fall habe ich die Küchenmöbel und die Elektrogeräte schon ausgesucht, es sind also nur noch Feinheiten, die fehlen. Wie zum Beispiel die Lichtschalter und die Steckdosen…

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Sicherlich hat da aber auch mein Geldbeutel ein Wörtchen mitzureden…

Wieder ein paar Haken gesetzt!

Gestern kam ein Brief von der Firma Akost mit den geänderten Plänen für unser Haus. Ich hatte mich ja vor knapp zwei Wochen nun doch noch für ein zweites Küchenfenster entschieden:

image-10Jetzt ist das Fenster genau 60 cm breit und passt perfekt über die Theke meiner Küche. Meine Tochter hat schon Dekoideen – Lichterkette, Kerzen, das volle Programm. Die Pelargonie sieht draußen sowieso schöner aus 😉

Außerdem schickte mir Herr Wimmer gestern das Bestellprotokoll, das ich sorgfältig gelesen und ohne Änderung heute zur Post gebracht habe.

Zu meiner großen Freude kam dann heute auch endlich die Kaufpreisfälligkeitsmitteilung des Notars, d.h. dass die Eigentumsvormerkung eingetragen wurde und dass die Stadt kein Vorkaufsrecht ausüben wird. Für mich bedeutet das, dass die Bank nun alle Unterlagen hat, um das Darlehen auszuzahlen. Halleluja! Hoffentlich reicht es ihnen auch wirklich, denn bei der DSL weiß man ja nie, was denen noch so einfällt.

Jetzt ist also der Papierkram größtenteils erledigt und wir warten nur noch auf die Baugenehmigung, dann kann es wirklich losgehen!

Ich fühle mich gerade ganz wunderbar und selbst der Anblick meiner Chaos-Küche und der letzte Grundschulelternabend meines Sohnes heute können meine Laune vermiesen!

Habt einen schönen Abend – Eure Heike

Duftes Wochenende

Im Nachbarort ist gerade GARAMA, ein GArten und RAritätenMArkt. Da ich unbedingt eine Appleblossom-Pelargonie und griechischen Oregano kaufen wollte, sind wir also „kurz“ hingefahren. Pelargonien habe ich gefunden, griechischen Oregano (schmeckt scharf und viel intensiver) auch.

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Ganz hinten die Appleblossom Rosebud, davor Citriodorum und Copthorne, beide sind Duftpelargonien.

Duftend sind auch die Wiesenperlen, die wir gekauft haben. Das sind kleine Kräuterperlen, die auf einen Netz über einem Teelicht verbrabnnt werden und traumhaft duften:

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Meine Tochter hat zum Angrillen gestern aus den vielen neuen Kräutern eine Kräuterbutter gemacht – sehr lecker und heute sicher noch besser, aber leider nicht mehr so hübsch…

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Ich sitze gerade an meinen Abiturkorrekturen während die Familie eine Wanderung macht… Da mache ich es mir einfach mit Rosenzauber nett…

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Genießt den Sonnentag – bis bald, Eure Heike

Neuer Stichtag: 31. Juni…

Das Bauamt hat mir einen Brief geschickt und voller Erwartung habe ich ihn geöffnet. Die Freude wich der Ernüchterung als ich las, dass „nun alle Unterlagen vollständig vorliegen“ und ich „mit einer Entscheidung bis 31. Juni rechnen“ kann. Da habe ich mich abgehetzt und die Unterlagen am 10. März zum Technischen Rathaus gebracht und dann das. Da erst am 31. März alles komplett war – wir mussten noch einmal nachlegen, auch wegen der fehlenden Fahrradstellplätze, begann die Dreimonatsfrist erst dann. Sind ja nur noch 75 Tage…

In der Zwischenzeit verkaufe ich hier alles, was nicht niet-und nagelfest ist. Erstens, weil ich nicht mehr so viel stellen kann und möchte, aber zweitens auch, weil ich irgendwie einen Neustart möchte – mehr Luft, weniger Kram. Also raus mit allem Unnützen! Erleichtert natürlich auch den Umzug… Wir haben schon ein Kässchen angelegt, in das wir die Verkaufserlöse stecken. Mit dem Geld kaufen wir schöne neue Lampen für die Küche und den Außenbereich. Guter Plan!

Nachtrag: Den 31. Juni gibt es gar nicht – danke Karo. Im Schreiben vom Bauamt steht das Datum aber so:

089Vielleicht meinten sie ja den 31. Mai… das klär ich morgen doch direkt mal ab 🙂

Nachtrag 2: Nein… Sie meinten natürlich den 30.6. – alles klar 😉

Die Spannung steigt… und meine Nervosität auch!

Kennt Ihr das? Das Bestellprotokoll naht und die Nervosität der Bauherren steigt? Gestern Abend habe ich tatsächlich noch zwei Dinge an meinem Haus geändert, die für den Bauantrag natürlich nicht relevant sind, aber mich doch ruhig schlafen ließen. In der Nacht zuvor hat mich das nämlich ein paar Stunden gekostet…

Meine Küche hatte bisher nur ein Fenster nach Nord-Osten, an der Westseite ist eine 3,90 Meter lange Küchenzeile mit einem 90 cm breiten Standherd geplant. Auf den kompletten fast vier Metern hatte ich bisher kein Fenster und ich wünschte mir für meine Küche mehr Licht. Ich koche und werkle gerne in der Küche, darum liegt mir die Planung besonders am Herzen. Nun habe ich mich für ein zweites, schmales Fenster entschieden, 70 cm breit und es bildet sozusagen den Abschluß der Theke, sodass auf die 2,10 Meter Thekenfläche natürliches Licht fällt. Ich sehe schon die Appleblossom-Pelargonie vor meinem geistigen Auge…

Pelargonie "Appleblossom Rosebud"

Außerdem hat Herr Wimmer mich auf eine Sache aufmerksam gemacht, die mich sicher irgendwann auch gestört hätte: Im Flur sind zwei Türen auf der rechten Seite. Die erste ist die Tür zum Gäste-WC, die zweite die zum HWR. Die erste Tür geht nach außen auf, die zweite nach innen. Das bedeutet, dass das Türblatt bei der ersten Tür in der Zarge bündig mit der Flurwand ist, die zweite Tür in der Zarge zurückgesetzt ist. Jetzt gehen beide Türen nach außen auf und das Problem ist gelöst! @ Rico: ich erinnere mich, dass Du mir schon vor einer Weile den Vorschlag gemacht hast, die HWR-Tür nach außen aufgehen zu lassen, damit im HWR mehr Platz ist. Jetzt haben wir also zwei Fliegen mit einer Klappe geschlagen.

Im Grundbuchamt hat sich auch was getan, immerhin haben die Damen und Herren nun mal die Unbedenklichkeitsbescheinigung vom Finanzamt angefordert. Ich sehe das als Fortschritt und hoffe, dass die Grundbuchabschrift nun bald ihren Weg zur Bank findet!

Genießt die Frühlingssone – ich gehe jetzt ne Runde mit meinem Hund – Eure Heike

God påske!

Ich wünsche allen Lesern meines Blogs ein frohes Osterfest! Vielleicht mal ein paar Tage ohne den Ordner mit den Bauplänen zu öffnen, ohne zu rechnen, ohne Parkettstores im Internet zu besuchen, sondern einfach nur die Tage mit der Familie genießen und sich wenn möglich die Nase von der Frühlingssonne kitzeln lassen! Bis bald – Eure Heike

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Den kleinen Frühlingsgarten hat mir heute meine Mutter gebracht. Schön, oder?

Bodengutachten

Gestern war ein Geologe der Firma Clayton auf dem Grundstück und ich habe gemeinsam mit ihm zweieinhalb Stunden bei vier Grad, Regen, Sturm, Hagel und Sonneschein ausgeharrt, um zu sehen, wie der Boden unter unserem Haus aussieht. Ich habe auch gleich Bekanntschaft mit meiner neuen Nachbarin Conny gemacht, die wohl irgendwann soviel Mitleid mit uns hatte, dass sie zwei Pötte Kaffee brachte, das war echt super nett und tat Hals und Händen gut.

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Blick von Grundstück Nummer 21 nach Westen, da wo die Bagger stehen ist mein Grundstück

Gebohrt wurde vier Meter tief und an zwei Hausecken. Interessant war, dass der Boden an der „Esszimmerecke“ ganz anders beschaffen war als der Boden an der „Gäste-WC-Ecke“. Letzterer bestand aus mehr Schichten und war sandiger. Ich habe gestern aber gelernt, dass die Redewendung „auf Sand gebaut haben“ Quatsch ist, denn es gibt kaum einen besseren Untergrund für Gebäude, weil sich Sand am besten verdichtet. Warten wir’s ab. Wir haben aber gemerkt, dass der Boden extrem nass war und der Grundwasserspiegel sehr hoch ist, da ich aber ohne Keller baue, wird das für uns kein Problem darstellen. 245Auf meinem Grundstück war gestern mal richtig was los, denn gestern wurden wir auch an die Kanalisation angeschlossen. Das war ganz gut so, denn dabei fiel mir auf, dass der Übergabeschacht nicht wie auf meinem Plänen verzeichnet vorne am Grundstück ist, sondern hinten. Wir hätten sonst wohl erst durch einen Bescheid des Abwasserzweckverbandes erfahren, dass der Entwässerungsplan nicht korrekt ist.