Hoch hinaus…

wollten wir wohl mit unserem Gelände. Da lade ich ganz stolz Vorher-Nachher-Bilder (siehe Beitrag Grobplanum) und freue mich über das schöne ebene Gelände und schon kommt es dicke: wir haben das Gelände zu hoch angeschüttet…

Der immer aufmerksame Herr Wimmer hat die Bilder auf meinem Blog gesehen und mir gleich eine Mail geschickt. Die Bodenplatte sollte 30 cm aus dem Erdreich herausragen, ferner sollte man einen Streifen von 50 cm als Spritzschutz um das Haus herum freilassen. Das mit dem Spritzschutz war klar, hätten wir natürlich gemacht. Dass wir aber zu hoch aufgefüllt haben, lag auch daran, dass die Handwerker der Firma rings um die Bodenplatte herum Erdreich angefüllt haben und ich dachte, dass das das spätere Geländeniveau sein wird. Nun habe ich aber heute von Herrn Wimmer gelernt, dass das immer provisorisch gemacht wird, um der Bodenplatte während der Trocknungsphase zusätzlich Stabilität zu geben. Der Bauherr muss das später entfernen. Blöd nur, dass uns das nicht gesagt wurde und ich leider auch nicht die geborene Bauherrin bin, die so etwas in den Genen hat…

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Hier kann man sehen, dass Erdreich um die Bodenplatte herum angehäuft wurde.

Für mich heißt das jetzt schaufeln, schaufeln, schaufeln. Ich werde zunächst einmal einen 50 cm breiten und 30 cm tiefen Streifen um die Bodenplatte herum abgraben und dann mal sehen, wie es klappt und ob ich das Gelände dann um das Haus herum verteilen kann. Morgen früh geht es los, denn bis zur Hauslieferung in drei Wochen muss es fertig sein. Dafür jetzt wieder den Tiefbauer zu beauftragen wird mir langsam zu teuer… Gut ist aber, dass der Tiefbauer nur vorne und links vom Haus so hoch angeschüttet hat, rechts und hinten ragt die Bodenplatte noch 20 cm aus dem Erdreich heraus.

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Hier sieht es nicht ganz so hoch aus, da müssen wir schon deutlich weniger ausheben.

Sobald dann das Gerüst um das Haus herum weg ist, werden wir vor dem Haus sowieso eine Kiesfläche, so eine Art „Vorplatz“, schaffen und dann auch gleich den Spritzschutz um das Haus herum anlegen.

Als ich heute morgen dort war, habe ich aber auch gesehen, dass die Badenova uns schon an das Wassernetz angeschlossen hat. Noch kein Haus, aber schon Frischwasser – wir zäumen das Pferd echt von hinten auf 😉

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Also, aus Fehlern lerne ich und hoffentlich auch die Leser meines Blogs, denn dafür ist er ja schließlich auch da!

(Fast) immer optimistisch – Eure Heike

Carpe diem

Wir nutzten den Tag/die Tage indem wir das noch nicht existierende Haus an den Abwasserkanal angeschlossen haben:

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Das war Maßarbeit, denn wir hatten nur einen Meter Luft zwischen Bodenplatte und Flächenkollektoren. Darum haben wir auch nicht selbt gegraben, sondern einen Tiefbauer beauftragt.

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Der blaue Schlauch ist für Frischwasser, das linke Rohr ist Abwasser und geht nach hinten aufs Grundstück Richtung Abwasserkanal. Dichtigkeit wurde geprüft und das Rohr freigegeben. Die beiden übrigen Rohre sind für Strom und Telekom.

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Maxi hat seinem Opa geholfen, das Erdkabel einzuführen, mit dem wir später die Gartenhütte und das Carport mit Strom versorgen wollen. Meine Tochter wünscht sich einen Rückzugsort im Garten zum Musik hören, nähen, etc… Außerdem haben wir Draht in die Leerrohre eingezogen, damit die Leitungen, die später kommen, einfach reingezogen werden können, ohne dass der Schacht noch einmal aufgemacht werden muss.

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Erdkabel unter späterer Gartenhütte

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Wer soviel schuftet hat sich eine Cola verdient!

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Oder eine Fanta… 🙂

Am Freitag hat der Tiefbauer auch den Ringerder freigelegt und das E-Werk hat den Baustromkasten angeschlossen – wir sind also bereit!

Wasser marsch!

Die Tiefbaufirma, die mit dem örtlichen Wasserversorger zusammenarbeitet hat mir gestern den Wasserzählerscht eingegraben und die Badenova hat uns an das Wassernetz angeschlossen:

005034Für die Absperrung sind meine Kinder verantwortlich, sozusagen ihre erste Bautätigkeit:

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Wann geht es hier endlich los???

Die Küche habe ich auch noch einmal überarbeitet, soll mal so aussehen:

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Im Bauamt hingegen geht es nicht voran… Ich habe am Donnerstag noch einmal angerufen, wie letzte Woche mit der Vertretung von Herrn M. besprochen, und die Dame hat meinen Antrag noch nicht einmal gesehen. Erst während des Telefonats hat sie ihn in den Unterlagen gefunden und meinte, dass sie mir nicht versprechen könne, dass die Genehmigung bis 30.6. machbar sei, da sie noch 30 Anträge vor meinem bearbeiten muss. Na prima! Also hab ich mal ausgepackt: Kündigung vom Vermieter erwähnt, Doppelbelastung durch Zurückzahlung des Darlehens und Miete, etc.. Frau G. blieb unbeeindruckt (klar, das hört die wahrscheinlich öfter). Aber ganz ehrlich, was kann denn daran so schwer sein? Stempel drauf und ab die Post, oder? Ich werd noch irre hier!

Genießt das schöne Wochenende, ich mach mich an die Berge von Klassenarbeiten, die hier liegen. Die müssen schnell weg, denn die Baugenehmigung kommt bestimmt nächste Woche – meinen Optimismus lasse ich mir nicht nehmen 😉

Eigenleistung – wir baggern selbst!

So wie es aussieht werden wir den Versorgungsgraben für Wasser, Strom und Telekom selbst baggern. Wegen der Nord-Ost-Ausrichtung unseres Grundstücks ist der HWR im von der Straße abgewandten Teil. Das bedeutet hohe Mehrkosten für den Frischwasseranschluss, der Abwasserübergabeschacht ist glücklicherweise hinten auf dem Grundstück. Den knapp 30 Meter langen Graben vom Wasserzählerschacht bis zum Anschluss HWR möchte ich nun in Eigenleistung erstellen und hoffe, damit ein paar Euros sparen zu können.