Tag 42 bis 50 – Im Zeichen der Spachtel

Nach langer Abwesenheit melde ich mich heute aus dem Spachtelhaus zurück. Meine Familie hat während meines Landschulheimaufenthaltes ordentlich vorgelegt und so war der erste Spachtelgang bereits ad acta gelegt, als ich am Freitag zurückkam. Mit einem bereits fertig angemischten Finish haben wir dann das zweite Mail gespachtelt. Wir haben sehr gute Erfahrungen gemacht mit „Berliner Glätte“ einer Bauhaus-Eigenmarke und viel billiger als das Pendant von Knauf.

Mein Vater hat angefangen, den Dachboden zu dämmen und die Lüftungsrohre zu verkleiden.

Landschulheim Pforzheim 079

Landschulheim Pforzheim 072

Landschulheim Pforzheim 083

Landschulheim Pforzheim 123

In der Küche spachteln wir nur halbhoch, ebenso im Flur unten und oben und in Carlotas Zimmer, weil ich die Wände dort mit Profilholz verkleiden möchte. Alle übrigen Wände werden weiß gestrichen. Fürs Bad habe ich heute eine Silikatfarbe gekauft. Sie hat von Natur aus einen hohen ph-Wert und das bedeutet, dass Schimmelsporen schlechte Karten haben. Da ich im Bad wirklich nur hinter der Dusche Fliesen habe, ist das für mich die beste Wahl.

René und Daniel sind letzten Dienstag abgefahren und haben vorher noch den Trockenestrich im OG ausgelegt. Wenn uns die Aufheizphase nicht noch bevorstünde, könnten wir im OG auch schon mit dem Boden beginne, allerdings kann ich das Laminat nicht bei fast 50 Grad Raumtemperatur lagern und so muss es weiter eingelagert bleiben und ich werde erst in ca. 3 Wochen die Lieferung veranlassen.

Ebenfalls am Dienstag war Herr Dalle, unser Bauleiter auf der Baustelle. Es gab ein paar Kleinigkeiten, die noch behoben werden, wie zum Beispiel die Terrassentür, die scheuert oder die Pfosten des Vordachs, die noch schief und nicht befestigt sind. Das Problem mit der Latte an der Außenfassade hat er gleich erkannt und auch eingeordnet: Es handelte sich bei der einen Latte um fehlerhafte Ware, die versehentlich im Paket gelandet ist. Die Latte wird nun von Stefan, der heute mit den Leisten und den Innen- und Außentüren angereist kam, ausgetauscht und freundlicherweise auch gestrichen. Ich fand das Gerüst schon wackelig aber auf der Leiter… lieber nicht! Danke dafür.

Am Dienstag fand auch der Blower-Door-Test statt – mit einem Wert von 0,64 können wir mehr als zufrieden sein! Zum Vergleich: Ein Passivhaus hat Werte zwischen 0,2 und 0,6…

Wir verbringen jeden Tag auf der Baustelle und ich fühle mich jeden Tag wohler in unserem Haus – wenn jetzt noch die Türen und alle Rahmen angebracht sind, steigt der Wohlfühlfaktor gleich exponentiell!

Hier wieder ein paar Eindrücke der letzten Tage – bis bald,

Heike

Landschulheim Pforzheim 020

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Maxi …

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… und mein Vater haben sich den Dachboden vorgenommen.

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Die Spachtelweltmeister

Landschulheim Pforzheim 166

Unsere Innentüren!

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8 Gedanken zu “Tag 42 bis 50 – Im Zeichen der Spachtel

  1. Hallo Heike,

    na das sieht ja schon super aus. Und euer Blower-Door-Wert kann sich wirklich sehen lassen. 🙂
    Wie habt ihr das oben eigentlich mit der Dämmung gemacht? Habt ihr da nur die Dämmung rein gemacht und OSB drüber oder habt ihr da auch mit einer Dampfbremsfolie gearbeitet? Oder habt ihr die OSB-Platten verklebt? Hab mal irgendwo gelesen, dass verklebte OSB-Platten auch wie eine Dampfbremse funktionieren sollen. Aber so genau kenne ich mich da nicht aus. Ich will bei uns auch gerne noch den Dachboden dämmen. Daher meine Frage 🙂

    Liebe Grüße,
    Rico

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    • Hallo Rico,

      wir haben tatsächlich nur mit Dämmmaterial gedämmt und mit OSB-Platten verkleidet. Wollen da oben nicht wirklichen Wohnraum schaffen, sondern nur die Wärme bzw. die Kälte draußen lassen. Ich habe aber auch neulich drüber nachgedacht, ob das so okay ist… Liebe Grüße, Heike

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    • Liebe Dorit, den ersten Spachtelgang haben wir mit relativ gnstigem Fugenfüller erledigt (25 Kilo-Sack für ca. 23 Euro – auch aus dem Bauhaus). Nach dem Trocknen haben wir dann die besagte „Berliner Glätte“ genommen, ein pastöses Finish, das bereits gebrauchsfertig ist und sich sehr gut verarbeiten lässt. Danach haben wir geschliffen. Die kleineren Stellen (Schraubenlöcher) per Hand und die breiten Fugen mit einem Wand- und Deckenschleifgerät, das wir uns ausgeliehen haben – einer sogenannten Giraffe. Nehmt unbedingt ein Gitterschleifpapier, das verklebt nicht so schnell wie normales Schleifpapier und hält viel länger, weil man es einfach ausklopfen kann. Achso, vor dem ersten Spachteln haben wir die Stöße zwischen den Rigipsplatten mit selbstklebendem Fugenband verklebt, kostet ca. 4 Euro.
      Einzug ist Mitte Dezember geplant – sieht eigentlich gut aus 🙂 Liebe Grüße, Heike

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      • Liebe Heike, vielen Dank für deine ausführliche Antwort. Weihnachten im neuen Haus, wie toll ist das denn. Ich drücke euch die Daumen, das alles so klappt, wie ihr euch das vorstellt. LG Dorit

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  2. Hallo Heike,

    das sieht ja richtig gut aus! Super, dass ihr schon bald einziehen könnt. Ich bin schon sehr gespannt auf das fertige Innenleben Eures Bernds.

    Ich brauche unbedingt auch so ein paar tolle Spachtelhelfer. ; )
    Bei uns wird es zwar erst im Januar soweit sein, dass wir spachteln können, aber den Tipp mit der Berliner Glätte und der Giraffe merke ich mir schon mal.

    Von außen sieht das Haus einfach richtig super aus. Die Farbe und die Fenster sind einfach nur toll. Ich bin sehr gespannt auf die Türen.

    @Bea: Alle Gute! Ich drücke die Daumen.
    Bei uns wurde heute die Bodenplatte fertig! Nächste Woche kommt er dann, unser Bernd. : D

    LG
    Laumee

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