Von Brotboxen, Bandagen und Badezimmerplänen

Was ist eigentlich schlimmer? Eine auf dem Heimweg vom Auto überrollte Brotbox (zugegeben, die schöne, rote…) oder der (eventuell) angebrochene Arm der Schwester? Brotbox, keine Frage! Da bei ihr aber jede Hilfe zu spät kam, begleitete Maxi seine Schwester und mich auch ohne Murren zum Unfallarzt. Jaja… Schulflure sind gefährlich und rücksichtslose Mitschüler erst! Carlota hat nun also eine schöne schwarze Schiene am Handgelenk (Kommentar meiner stilbewussten Tochter: „Cool, schwarz mit pinkem Label!“) und darf am Donnerstag Deutsch und Bio ausfallen lassen wegen der erneuten Untersuchung beim Orthopäden.

Dabei begann der Tag doch wie jeder andere: Aufstehen um 6, duschen, Kaffee machen. Kinder wecken um 6.30 Uhr, Peitsche rausholen um 6.35 Uhr und dann Kinder antreiben bis ca. 7.15 Uhr. Ach, und zwischendurch noch Brote schmieren (manchmal auch noch einen Tee machen für schmerzende Hälse), mit dem Hund pinkeln gehen und Blitz-Make-up auflegen. Heute durfte ich zur Abwechslung noch Glasscherben im Bad aufkehren, der blöde Nagellack steht ja auch immer im Weg.  Dreimal in der Woche habe ich zur ersten Stunde Unterricht und genausooft denken die Nachbarn wohl auch darüber nach, das Jugendamt zu informieren, ich kann einfach nicht leise schreien! Aber das wird besser, sie werden ja älter und vernünftiger… Obwohl meine Schüler sich dann wahrscheinlich wundern werden, warum ihre Lehrerin plötzlich so pünktlich ist.

Da kommt bei mir also die Frage auf: Wozu ein Wellness-Bad, wenn ich es sowieso kaum nutzen kann? Ich habe seit gefühlten 20 Jahren nicht mehr gebadet, das dauert einfach viel zu lange! Im Internet findet man die tollsten Einträge zum Thema Bad: mindestens 10 qm (haben wir!), freistehende Badewanne (habt Ihr eine Ahnung was sowas kostet???), Walk-In-Dusche (klar, damit ich morgens auch noch wischen kann). Ich bin aber eigentlich auch viel zu platt, um darüber nachzudenken, auch wenn man angeblich nicht früh genug die Position der Wanne im Bad bedenken kann.

Ich mach das morgen, wie so vieles, aber echt! Versprochen…

Gute Nacht, Eure Heike

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Ein Gedanke zu “Von Brotboxen, Bandagen und Badezimmerplänen

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